Dennis Balslev leitet seit 2018Ikea Deutschland. Foto: Ikea

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Sieht XXXLutz-Expansion gelassen

Alles andere als mit Sorge betrachtet Ikea das Wachstum der XXXLutz-Gruppe. Angesprochen auf die Fusion der Österreicher und der Tessner-Gruppe (moebelkultur.de berichtete) und der Gefahr, von XXXLutz in Deutschland vom Möbel-Thron geworfen werden zu können, erklärte Ikea Deutschland-Chef Dennis Balslev gegenüber der "Wirtschaftswoche": "Ob Nummer zwei oder Nummer eins, das war für Ikea nie wichtig." Die Schweden hätten hierzulande 54 Filialen gebaut, um die Verbraucher:innen dort zu treffen. "Ich wäre viel nervöser, wenn XXXLutz aus eigener Kraft wachsen würde. Aber dieses Wachstum kommt seit vielen Jahren durch den Kauf anderer Firmen. Das ist ein großer Unterschied." Ikea habe kein Interesse daran, durch die Übernahme anderer Unternehmen zu wachsen "nur um die Größten zu sein. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir auf dem deutschen Markt noch ein riesiges Potenzial haben, um als Ikea zu wachsen."

Ein organisches Wachstum sei für Ikea das wichtigste. Man strebe nicht an, wie XXXLutz oder Amazon zu sein. "Wir konzentrieren uns auf die Stärke von Ikea und wie wir gesund wachsen können. Das heißt, wir investieren jedes Jahr in Ikea Deutschland. Wir haben uns nicht so sehr darauf konzentriert, ob XXXLutz größer ist als wir, das ist nicht das Wichtigste", gibt sich Balslev gelassen.

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