Kitchen Innovation Award 2024

Sieben Mal Gold

Auch die Auszeichnung mit dem „Kitchen Innovation Award“ hat im Rahmen der Frankfurter Ambiente Tradition. Wiederum in sieben Kategorien wurden am 27. Januar Produkte mit dem Golden Award – Best

Auch die Auszeichnung mit dem „Kitchen Innovation Award“ hat im Rahmen der Frankfurter Ambiente Tradition. Wiederum in sieben Kategorien wurden am 27. Januar Produkte mit dem Golden Award – Best of the Best geehrt. In der Kategorie Küchenmöbel und -ausstattung ging die höchste Auszeichnung an Hawa Sliding Solutions für ihr Produkt Hawa Concepta III Familie. Die Firma Franke Home Solutions gewann mit Mythos Water Hub in der Kategorie Küchenarmaturen. Das Produkt gilt darüber hinaus mit der Auszeichnung „Best Innovation“, die nur einmal im Wettbewerb verliehen wird, als beste Innovation über alle Kategorien. Herausragendes Elektrogroßgerät war das Produkt AEG 8000 BridgeXT SaphirMatt, bei den Elektrokleingeräten gewann der Novis Vitajuicer NewGen SX-3 von Novissa. Die Firma Norbert Woll führte mit ihrer Kochgeschirrserie Eco Logic die Kategorie Koch- und Backgeschirr an. Der Mwater 2 Plus von Apption Labs war das beliebteste Koch- und Küchengerät der Kategorie. Mit T-Prep als bestes Küchenaccessoires verdiente Gefu den Golden Award in dieser Kategorie.

Für ihr Engagement im Bereich Ressourcenschonung wurden sieben Unternehmen mit der „Sonderauszeichnung für verantwortungsvolle Unternehmensführung“ geehrt: Firma Alfi /Produkt: Econscious, Firma Bunafr / Produkt: Kaffee Röster, Firma Melitta / Produkt: Avoury One, Firma Novissa / Produkt: Novis Vitajuicer NewGen SX-3, Firma Tchibo / Produkt: Qbo ICONIC, Firma Berndes / Produktlinie: b.free, Firma Norbert Woll / Produktlinie: Eco Logic.

Die Verleihung der „Favourite Brand“ ging an Beckermann, Berndes und AEG (Favourite Brand Diamond).

Eingebettet in die feierliche Preisverleihung wurden ebenso die wichtigsten Ergebnisse der diesjährigen Trendstudie auf Basis einer Verbraucherbefragung. „Innovation, idealerweise in Kombination mit Nachhaltigkeit, ist in diesem Jahr noch gewichtiger, wenn es um die Kaufentscheidung geht“, beschreibt Stephan Hansch (LifeCare) die wichtigsten Aussagen der Studie. „Beides bedingt sich gegenseitig: Für nachhaltige Ansätze braucht es Innovation, gleichzeitig sollte bei der Entwicklung einer Innovation stets der Nachhaltigkeitsaspekt mit einbezogen werden. Wichtig bei jeder Entwicklung ist: Produkte sollen das Leben vereinfachen und angenehm machen. Sonst werden Innovationen nicht angenommen.“

Die Einstellung zum Thema Ernährung hat sich insgesamt etwas entspannt und richte sich weniger nach strikten Regeln oder nach einem festgelegten Ernährungsstil. Nur in der Generation Z habe sich der Trend zu vegetarischer Ernährung etabliert. Hier verzichtet jeder Fünfte konsequent auf Fleisch. Bei der Generation X steht hingegen die eigene Gesundheit im Vordergrund.

Die Lust am Kochen und an Ernährungsthemen ist nach wie vor sehr groß und gehört zum Trend des „Cocooning“. Neben der Einrichtung wird zuhause Kochen immer mehr zu einem festen Bestandteil des Lebens. Am liebsten kocht man spontan, in einer Küche, die nach den eigenen Vorstellungen gestaltet ist. Gerne auch gemeinsam mit Freunden oder für Gäste. Auch Kochboxen oder der Austausch in Koch-Communities werden immer beliebter. Dabei probiert man sich lieber selbst und Neues in der Küche aus, anstatt routinierte Alltagsrezepte zuzubereiten. Vor allem für die jüngeren Generationen Y und Z ist Kochen eine attraktive Freizeitbeschäftigung.

Nachhaltigkeit spielt eine immer wichtigere Rolle beim Kauf von Produkten. Zusammen mit innovativer Ausstattung, einfacher Bedienung und schneller Reinigung macht es Spaß, nachhaltige Produkte zu verwenden und weckt die Neugier. Viele Befragte setzen sich gerne für die Umwelt ein und sind bereit, für langlebige, energiesparende und innovative Produkte mehr auszugeben. Besonders für die Generation Z sind Reparierbarkeit und Recycling interessante Aspekte zusammen mit der Verwendung natürlicher Materialien.

Aber auch Künstliche Intelligenz, kurz KI, darf in der Küche mitmischen, um Hobbyköche zu unterstützen. Besonders für die jüngere Generation ist KI ein neues und spannendes Betätigungsfeld zur Hilfe und Inspiration: Die Generation Z will KI in erster Linie nutzen, um ihre eigenen Kochfähigkeiten weiterzuentwickeln. Allerdings möchten die Befragten nicht abhängig sein von der Technik, sondern selbst „Küchenchef“ bleiben und die Kontrolle behalten. Die relevantesten Anwendungen von KI in der Küche sind solche, die auf gelerntem Verhalten basieren und Dinge schneller, einfacher oder „fehlerfrei“ machen, wie zum Beispiel Resteverwertung, Rezeptinspiration oder Reduzierung des Wasser- und Stromverbrauchs.