Die vereinbarten Sanktionen bei Lieferzeitenüberschreitungen werden beim VME für das Zeitfenster vom Auftragseingang 1. Februar 2020 bis 31. Dezember 2020 ausgesetzt.

Einrichtungspartnerring VME

Setzt Vertragsstrafen aus

Der Einrichtungspartnerring VME will bis zum Ende des Jahres Lieferverzug nicht sanktionieren. Damit reagiert der Verband auf die durch das Coronavirus entstandene Herausforderung für Industrie und Handel. Und möchte ganz bewusst ein Signal der Partnerschaft an seine Lieferanten senden. „Die Coronavirus-Pandemie liefert zwar Voraussetzungen zur Anwendung der höheren Gewalt, jedoch führt die Nachweispflicht für jeden Einzelfall dazu, dass unsere Lieferanten zeitraubende Dokumentationen führen“, so Geschäftsführer Jens Westerwelle. „Aus unserer Sicht, wird dadurch Kapazität an falscher Stelle gebunden. Viel wichtiger ist es, die Kraft jetzt zielgerichtet in die Planung der Produktion, in die Absicherung der Lieferkette und in die Organisation der Auslieferung zu stecken.“

Vor diesem Hintergrund haben der Aufsichtsrat und die Geschäftsführung des Einrichtungspartnerring VME heute entschieden, dem  Bekenntnis zum Umdenken in der Branche Taten folgen zu lassen. Die vereinbarten Sanktionen bei Lieferzeitenüberschreitungen werden entsprechend für das Zeitfenster vom Auftragseingang 1. Februar 2020 bis 31. Dezember 2020,  ausgesetzt. Der Verband aus Bielefeld geht davon aus, dass die Lieferanten die frühzeitige Klarheit bis zum Ende des Jahres richtig einordnen und die Anschlusshäuser insgesamt Vorteile aus dieser Maßnahme ziehen. „Wir finden es wichtig, dass wir jetzt mit unseren Partnern an den richtigen Themen arbeiten und uns nicht mit Bürokratie lähmen“, so Westerwelle.

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