WMF-Halbjahresbilanz

Sechs Prozent Wachstum – Zuwächse vor allen Dingen im Ausland

Auf der heutigen Halbjahres-Pressekonferenz konnte die WMF Group erneut gute Zahlen vermelden. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnete der Konzern eine Umsatzsteigerung von sechs Prozent auf 461,1 Mio. Euro, den höchsten

Auf der heutigen Halbjahres-Pressekonferenz konnte die WMF Group erneut gute Zahlen vermelden. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnete der Konzern eine Umsatzsteigerung von sechs Prozent auf 461,1 Mio. Euro, den höchsten Halbjahresumsatz der Unternehmensgeschichte. Im Inland ging der Umsatz durch geplante Projektverschiebungen (v. a. im Bereich Tisch und Küche) auf das zweite Halbjahr zwar um vier Prozent auf 229,3 Mio. Euro zurück, deutliche Wachstumsimpulse kamen allerdings aus dem Ausland, wo der Umsatz um 19 Prozent auf 231,8 Mio. Euro zulegte. Mit einem Plus von 32 Prozent kletterte das betriebliche Ergebnis (EBIT) sogar überproportional auf 29,3 Mio., die Umsatzrendite zum Halbjahr verbesserte sich auf 6,4 Prozent.
Die fünf Geschäftsbereiche der WMF Group entwickelten sich wie folgt: Die WMF-Filialen steigerten ihren Umsatz um fünf Prozent auf 61,5 Mio. Euro. Im Schwerpunktmarkt Deutschland wurde ebenfalls ein Wachstum von fünf Prozent erzielt, im Auslandsgeschäft konnte der Umsatz sogar um acht Prozent erhöht werden. Das zur Jahreshälfte realisierte EBIT liegt vor dem Hintergrund des Geschäftsmodells des Einzelhändlers mit -6,5 Mio. Euro zwar noch im negativen Bereich und auch unter dem Vorjahr, aufgrund des im Geschäftsbereich WMF-Filialen zum Jahresende saisonal stärkeren Umsatzes und der damit verbundenen besseren Kostendeckung wird für das Gesamtjahr ein leicht positiver EBIT erwartet.
In den klassischen Vertriebskanälen erreichte der Geschäftsbereich Tisch und Küche ein Umsatzwachstum von neun Prozent. Unter Berücksichtigung der projektbedingten Umsätze wurde zum Ende des ersten Halbjahres ein leichtes Umsatzwachstum von zwei Prozent auf 187 Mio. Euro realisiert. Der Anstieg ist auf das Auslandsgeschäft zurückzuführen, wo der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 29 Prozent gesteigert wurde, im Inland lag der Umsatz dagegen um zwölf Prozent unter dem Vorjahr.
Der im ersten Halbjahr 2012 erreichte Umsatz des Geschäftsbereichs Elektrokleingeräte lag mit 35,6 Mio. Euro um fünf Prozent unter dem Vorjahr. Der Rückgang erfolgte hier vor allem im Auslandsgeschäft, wo sich der Umsatz aufgrund der anhaltend hohen Wettbewerbsintensität gegenüber dem Vorjahr um acht Prozent verringerte, der im Inland erzielte Umsatz lag hingegen auf Vorjahresniveau.
Der im Vorjahr sehr erfolgreiche Geschäftsbereich Hotel ist 2012 schwächer in das erste Halbjahr gestartet, der Umsatz lag mit 37,2 Mio. Euro projektbedingt um acht Prozent unter dem Vorjahr. Der Rückgang erfolgte zu gleichen Teilen im In- und Auslandsgeschäft.
Im ersten Halbjahr steigerte der Geschäftsbereich Kaffeemaschinen den Umsatz um 19 Prozent auf 164,7 Mio. Euro, der positive Trend setzt sich damit unverändert fort. Maßgeblichen Anteil am Wachstum hatte mit einem Plus von 26 Prozent das Auslandsgeschäft, im Inland wurde ein Zuwachs von neun Prozent erreicht.
Sofern sich die nicht gelöste europäische Staatsschuldenkrise nicht dauerhaft und essentiell auf die wirtschaftliche Lage auswirkt, gelten die für den WMF-Konzern kommunizierten Wachstumsziele unverändert fort, heißt es in der heutigen Presserklärung: Der Umsatz soll in den kommenden drei Jahren im Durchschnitt um mindestens fünf Prozent gesteigert, die Umsatzrendite dabei mindestens bei 6,6 Prozent gehalten werden.
Die Vermögens- und Finanzlage des WMF-Konzerns ist unverändert solide, die Eigenkapitalquote liegt bei 55 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten stieg im Vergleich zum Vorjahr um 60 auf inzwischen 6.085 Mitarbeiter.