Gorenje

Schwieriges viertes Quartal 2008

Der slowenische Hausgeräte-Hersteller Gorenje hat die Wirtschaftskrise zu spüren bekommen. Laut einer Pressemitteilung verlief das vierte Quartal 2008 für das Unternehmen problematisch: Die Rezession ist in den angestammten osteuropäischen Märkten,

Der slowenische Hausgeräte-Hersteller Gorenje hat die Wirtschaftskrise zu spüren bekommen. Laut einer Pressemitteilung verlief das vierte Quartal 2008 für das Unternehmen problematisch: Die Rezession ist in den angestammten osteuropäischen Märkten, wie Ukraine, Kroatien und Tschechien, angekommen. Dort haben die Handelspartner und Konsumenten Schwierigkeiten, Kredite zu erhalten. Außerdem seien die Verbraucher so verunsichert, dass sie deutlich weniger konsumieren. Zusätzlich sorgen die gestiegenen Stahlpreise für Probleme. In Folge dessen musste Gorenje jetzt eine Gewinnwarnung ausgeben. Der Gewinn soll um rund ein Drittel niedriger ausfallen aus geplant. Der Umsatz wird wohl 1,337 Mrd. Euro betragen, 4,7 Prozent weniger als erwartet (2007: 1,293 Mrd. Euro). Bei den Stückzahlen ist Gorenje ebenfalls abgesackt. Bis Ende 2008 rechnet das Unternehmen mit rund 2,4 Mio. verkauften Geräten, was einem Minus von 9,1 Prozent gegenüber den Planzahlen entspricht.
Um 2009 wieder erfolgreich agieren zu können, plant Gorenje, das Kostenmanagement beim Materialkauf zu optimieren, indem die Beschaffungsmärkte in Asien verstärkt genutzt werden, sowie bei Logistik und Marketing zu sparen. Darüber hinaus will das Unternehmen durch höhere Produktivität und Flexibilität seine Arbeitskosten senken.