Surteco
Schwieriges erstes Halbjahr
Die Zahlen machen es deutlich: Auch Surteco hat in Zeiten der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise zu kämpfen. So ging das Exportgeschäft im ersten Halbjahr 2009 um 26 Prozent auf 105,7
Die Zahlen machen es deutlich: Auch Surteco hat in Zeiten der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise zu kämpfen. So ging das Exportgeschäft im ersten Halbjahr 2009 um 26 Prozent auf 105,7 Millionen Euro zurück. Vor allem im europäischen Ausland zeigten sich die Auswirkungen der
Krise deutlich: Surteco musste hier Umsatzeinbußen in Höhe von 29 Prozent hinnehmen. Das Inlandgeschäft schlug mit einem Rückgang um 15 Prozent auf einen Halbjahreswert von 63 Millionen Euro zu Buche.
Dementsprechend reagiert der Konzern an seinen Produktionsstandorten mit Restrukturierungs- und Optimierungsmaßnahmen. Dies betrifft beispielsweise die Schließung des Kantenbandwerks
in Kanada und der Verlagerung der Melaminkantenbandproduktion von Buttenwiesen nach Sassenberg. Mit Schritten wie diesen, sowie der Implementierung flexibler Beschäftigungsmodelle, trifft Surteco Vorkehrungen, kurzfristig Liquidität und Ertrag des Unternehmens zu sichern, die eigene Position in den bedienten Märkten langfristig zu festigen.
Positiv: Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen konnte die Gruppe in den ersten sechs Monaten dieses Jahres die Nettoverschuldung um 30 Millionen Euro auf 141,3 Euro weiter verringern. Somit verbesserte sich das Gearing in Verbindung mit einer von 36,8 Prozent auf 39,4 Prozent gestiegenen Eigenkapitalquoteauf 76 Prozent. Gleiches erwartet das Unternehmen von dem langfristigangelegten 'PREIS'-Projekt (produktiver, rentabler, effizienter, innovativer, schneller), das ab 2010 jährliche Einspareffekte in einer Größenordnung von mehr als zehn Milllionen Euro generieren soll.

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