Ikea

Schwierige Zeiten

Die Kaufzurückhaltung in Deutschland macht sich auch bei Ikea bemerkbar: Wie Petra Hesser, Geschäftsführerin Ikea Deutschland, auf der heutigen Bilanzpressekonferenz in Frankfurt verdeutlichte, steigerte der Möbelgigant im abgelaufenen Geschäftsjahr (Ende:

Die Kaufzurückhaltung in Deutschland macht sich auch bei Ikea bemerkbar: Wie Petra Hesser, Geschäftsführerin Ikea Deutschland, auf der heutigen Bilanzpressekonferenz in Frankfurt verdeutlichte, steigerte der Möbelgigant im abgelaufenen Geschäftsjahr (Ende: 31. August) zwar seinen Umsatz um drei Prozent auf 3,3 Mrd. Euro. Doch sei dieses Plus vor allem auf die Eröffnung der beiden neuen Möbelhäuser in Rostock und Oldenburg zurückzuführen. Ansonsten hätte Ikea mit einer schwarzen Null abgeschlossen, zitieren die "Stuttgarter Nachrichten" Petra Hesser. Trotzdem zeigte sich Hesser zufrieden mit dem Geschäftsverlauf: "Obwohl der Anteil der Möbel an den Haushaltsausgaben der Deutschen kontinuierlich sinkt und derzeit auf einem Tiefstand von unter vier Prozent angelangt ist, konnte sich Ikea gegen den Trend in der Branche behaupten." 2009 sollen zwei neue Häuser in Köln und Würzburg eröffnet werden.
Eine leicht negative Entwicklung musste Ikea bei den Kundenzahlen hinnehmen: Rund 100 Mio. Menschen besuchten im abgelaufenen Geschäftsjahr eines der 43 Einrichtungshäuser. Das sind 2,1 Prozent weniger als im Jahr davor.
Weltweit erwirtschaftete Ikea mit 21,2 Milliarden Euro Umsatz ein Plus von sieben Prozent. Zum internationalen Umsatz trug Ikea Deutschland 15 Prozent bei und bleibt damit nach wie vor das umsatzstärkste Land, gefolgt von den USA und Frankreich mit je zehn Prozent sowie von Großbritannien (7%) und Schweden (6%). Rund 565 Millionen Menschen besuchten die derzeit 285 Einrichtungshäuser in 36 Ländern.