Polstermöbel-Außenhandelszahlen fürs erste Halbjahr 2018. Polstermöbel-Foto Cor

Polstermöbel-Außenhandel im ersten Halbjahr 2018

Schweiz bleibt wichtigstes Exportland, Polen dominiert beim Import

Wenn die drei wichtigsten Exportländer zwischen 4,4 und 9,7 Prozent weniger Polstermöbel kaufen und dennoch unverändert im Ranking vorn bleiben, dann sagt das viel darüber aus, wie stark die Polstermöbelhersteller zu kämpfen haben. Die Schweizer erwarben im ersten Halbjahr 2018 Polstermöbel im Wert von 88,788 Mio. Euro und damit 6,6 Prozent weniger als im selben Zeitraum 2017 (95,046 Mio. Euro). Die Österreicher folgen mit 56,756 Mio. Euro (-9,7 %, 2017: 62,80 Mio. Euro) vor den Franzosen mit 38,65 Mio. Euro (-4,4 %, 201: 40,437 Mio. Euro.). Diese noch vorläufigen Werte gaben VDM, VHK-Herford und das Statistische Bundesamt gestern bekannt.

Die Niederländer sind das erste Land, das in den sechs Monaten dieses Jahres mehr deutsche Sofas, Sessel und Co. erwarb. 28,157 Mio. und damit 0,7 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2017 (27,955 Mio. Euro) gaben unsere Nachbarn dafür aus. Auch die Belgier investieren mehr: 18,425 Mio. Euro (+0,9 %) und lösten damit Großbritannien – 18,264 Mio. Euro (-5,7 %, 2017: 19,362 Mio. Euro) - als viertwichtigstes Exportland ab.

Stärker gefragt waren deutsche Polstermöbel bei den Top 10 der Exportländer in Italien mit 9,582 Mio. Euro Umsatz (+14,2 %), in Spanien mit 8,365 Mio. Euro (+22,9 %), den USA mit 8,135 Mio. Euro (+16,3 %). Auch die Ausfuhr nach Japan legte mit 6,003 Mio. Euro (+12,8 %).

Auf niedrigerem Niveau legte der Export prozentual stark zu nach China mit 3,413 Mio. Euro (+29,8 %), nach Norwegen mit 3,635 Mio. (+29,5 %), nach Kanada mit 3,298 Mio. Euro (+56,4 %) und Rumänien mit 1,605 Mio. Euro (+54,6 %).

Starke Einbrüche gab es dagegen beim Export nach Polen mit minus 21,2 Prozent (5,515 Mio. Euro Umsatz), Dänemark mit minus 24,7 Prozent (3,242 Mio. Euro).

Auch nach Deutschland wurden weniger Polstermöbel im ersten Halbjahr 2018 importiert. Ganz klar die Nummer 1 bleibt Polen, das sogar noch zulegen konnte. Die Polen verkauften Polstermöbel im Wert von 524,443 Mio. Euro nach Deutschland (+3,2%). Der Import aus China ist dagegen rückläufig (-6,7%) und erreichte einen Wert von 205,321 Mio. Euro nach 220,053 Mio. Euro. Drittwichtigster Importeur bleibt Ungarn mit 53,710 Mio. Euro (-3,8%).

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