Küchen Quelle

Schreibt nach Insolvenz wieder schwarze Zahlen

Neustart geglückt: Die Küchen Quelle GmbH verzeichnet im zweiten Geschäftsjahr (1. Oktober 2010 - 1. September 2011) nach der Arcandor-Insolvenz im November 2009 einen Nettoumsatz von 43,6 Mio. Euro und damit ein Plus von 29 Prozent (2009/2010: 33,8 Mio. Euro mit negativem Ertrag). Der Reingewinn lag dabei bei 850.000 Euro.

Auch das erste Quartal 2012 wurde für den Multichannel-Anbieter (5 Megastores, Online Portal, Teleshopping und Direktverkauf beim Kunden) erfolgreich mit einem Plus von 15,8 Prozent beendet. Die Geschäftsführer Dr. Christian Bühler und Dr. Bernd Warnick zeigten sich heute auf einer Pressekonferenz in Nürnberg zufrieden und prognostizieren einen Umsatzplus von 15 Prozent für das gesamte Geschäftsjahr. "Wir fühlen uns als Küchenspezialist und sind unter den Spezialisten in Deutschland an Nummer drei", so Dr. Bernd Warnick.

Der Durchschnittverkaufswert lag 2009/2010 bei 6.649 Euro brutto und im darauffolgenden Jahr bei 7.300 Euro. Eine neue Geräteeigenmarke (anstelle von Privileg) ist bei Küchen Quelle nicht geplant. Zurzeit vertreibt das Unternehmen die E-Geräte von AEG, Zanussi und Siemens. Ganz neu seit Ende 2011: Neff. Darüber hinaus präsentierte Küchen Quelle heute in Nürnberg eine neue "KomfortPlus"-Linie für Senioren, die unter anderem barrierefrei und höhenverstellbar ist.

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