Inhofer-Prozess
Schnelleres Ende?
Gestern ging der Inhofer-Prozess weiter. Am dritten Tag war u. a. der Personalleiter geladen, der, so die „Südwest Presse“, insgesamt die Argumentation der Verteidigung stützte, dass das Möbelhaus die freien
Gestern ging der Inhofer-Prozess weiter. Am dritten Tag war u. a. der Personalleiter geladen, der, so die „Südwest Presse“, insgesamt die Argumentation der Verteidigung stützte, dass das Möbelhaus die freien Mitarbeiter überwiegend auf eigenen Wunsch entsprechend beschäftigt hat.
Zudem machten die Verteidiger den Weg für eine Beschleunigung des Verfahrens frei. Und zwar, so das Blatt, indem Inhofer den von der Staatsanwaltschaft berechneten Steuer- und Sozialversicherungsschaden in Höhe von 3,3 Mio. Euro als rechnerisch richtig anerkannt hat. Die Verteidigung erwartet wohl nun im Gegenzug, dass die Staatsanwaltschaft, wie vom Richter am zweiten Tag angeregt, zustimmt, dass nur Fälle ab Anfang 2007 gewertet werden. Nicht ganz unwichtig, denn die derzeitige Schadenssumme gibt das Gericht mit 1,03 Mio. Euro an. Um einer Freiheitsstrafe zu entgehen, müsse die Summe noch unter die Millionen-Grenze sinken.
In dem Prozess vor dem Landgericht Augsburg müssen sich seit Ende Juli August Inhofer, sein Bruder Karl Inhofer, dessen Sohn Edgar Inhofer sowie Peter Schorr, Schwiegersohn von August Inhofer, verantworten. Sie sind angeklagt wegen des Verdachts des Sozialbetrugs und der Steuerhinterziehung. Sie sollen zwischen Januar 1999 und Mai 2012 insgesamt 49 Mitarbeiter als Scheinselbständige beschäftigt haben. Morgen ist Tag vier des Prozesses.

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