Schneller wachsen mit Shop-in-shop-Lösungen, heißt jetzt die Devise für Schmidt Küchen.

Schmidt Küchen

Schneller wachsen mit Shop-in-shop-Lösungen

Das Nachwuchsproblem in der Küchenbranche erweist sich auch für das französisch-deutsche Franchisesystem Schmidt Küchen als zentraler Bremsklotz in der Expansionsstrategie. Dies betonte jetzt Deutschlandchef Christian Kockler in der „FAZ“. Die Schwierigkeit bestehe vor allem darin, Franchisepartner zu finden, die neben ihrer Verkaufskompetenz unternehmerisch denken und ein Eigenkapital von 60.000 bis 80.000 Euro mitbringen können. Manche sind zudem Quereinsteiger. Um schneller voranzukommen, will Kockler künftig nicht mehr nur auf die Monobrand-Stores setzen, wie in den vergangenen Jahren. Vielmehr zieht er auch „Shop-in-shop“-Lösungen bei Küchenspezialisten in Betracht. Die konkrete Strategie werde derzeit erarbeitet.

Bereits früher hatte Schmidt auch Mehrmarken-Stores beliefert, insbesondere aus dem KüchenPartner-Verband. Dies soll offenbar wiederbelebt werden, doch mit stärkerem Fokus auf die Präsentation der Marke Schmidt.

Insgesamt konnte die Gruppe den Produktionsumsatz 2016 um 14 Prozent auf 500 Mio. Euro und inklusive Handelsumsätzen auf 1,527 Mrd. Euro verbessern (+9%), was insbesondere durch zahlreiche neue Shops in Spanien gelang. In Deutschland gibt es 45 Schmidt Studios. Ziel ist es, diese um 20 zu erhöhen, u.a. mit Standorten in Hamburg, Hannover, Berlin, so schreibt die „FAZ“.

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