Möbel-Index im Januar

Schneechaos sorgt für Umsatzeinbrüche

Zu kalt und zu viel Schnee! Der nicht enden wollende Winter führte im Januar zu deutlich weniger Kundenfrequenz und entsprechenden Umsatzrückgängen im Möbelhandel. Über alle Betriebstypen lag der Möbel-Index deshalb

Zu kalt und zu viel Schnee! Der nicht enden wollende Winter führte im Januar zu deutlich weniger Kundenfrequenz und entsprechenden Umsatzrückgängen im Möbelhandel. Über alle Betriebstypen lag der Möbel-Index deshalb im vergangenen Monat bei – 7,3 Prozent. Speziell im Bereich Küchen war das Minus mit 5,5 Prozent etwas niedriger, auch bei den Discountern (-3,1 Prozent) lief es besser, als insgesamt. Sebastian Deppe von der BBE Handelsberatung München beobachtete allerdings, dass die Großflächen weniger unter den Wetterbedingungen litten. Vor allem aufgrund besserer Verkehrsanbindungen und großzügiger Parkplatzsitu­ationen. Es ist allerdings zu hoffen, dass aufgeschoben nicht aufgehoben bedeutet. Die Dezember-Umsätze hatten sich nämlich noch ganz gut entwickelt. Sodass das Jahr 2009 insgesamt mit einem leichten Plus abgeschlossen werden konnte. [page_break]
Die Daten des <a href=" http://www.moebelkultur.de/index.php/moebelindex/"> Möbel-Index </a> der "möbel kultur" und der BBE Handelsberatung München beruhen im wesentlichen auf den Zahlen aus dem "Chefplan Online" (CPO). Allein hier kann die BBE auf über 100 Teilnehmer aus dem Möbelhandel zurückgreifen. Diese werden z.T. aus Einzelberatungen bzw. sonstigen Eigenerhebungen wie Erfa angereichert. Grundsätzlich sind alle Betriebstypen und -größen aus verschiedenen Einkaufsverbänden, darunter Alliance, EMV, Garant-Möbel und MZE vertreten. Wobei der Fokus deutlich auf Vollsortimentern bis 10.000 qm sowie Fachmärkten und Spezialisten liegt.