Emnid-Umfrage
Schnäppchenpreise als Konjunkturpusher?
Nur 41 Prozent der Bundesbürger haben das Gefühl, dass Möbel im Moment preisgünstig angeboten werden. An den restlichen 59 Prozent ist diese Entwicklung spurlos vorüber gegangen. Das ermittelte das Emnid-Institut
Nur 41 Prozent der Bundesbürger haben das Gefühl, dass Möbel im Moment preisgünstig angeboten werden. An den restlichen 59 Prozent ist diese Entwicklung spurlos vorüber gegangen. Das ermittelte das Emnid-Institut in einer aktuellen Umfrage für den "Spot-Markt"(dem aktuellen Newsletter aus dem Holzmann-Verlag). Wonach 15,5 Prozent die Marktsituation nutzen wollen und für die nächsten 12 Monate Möbelkäufe im Wert von bis zu 5.000 DM einplanen. Das scheint allerdings auch die finanzielle Schmerzgrenze zu sein. Denn: Bis zu 10.000 DM Möbelinvestition können sich derzeit nur vier Prozent entschließen. Und über 10.000 DM wollen nur 2,4 Prozent für ihre Einrichtung ausgeben.
Bei der Analyse lohnt sich ein Blick auf die Nielsengebiete: So sind 56 Prozent der Sachsen und Thüringer über die sinkenden Möbelpreise informiert. In Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland sind es hingegen nur 30,2 Prozent. Auf das Alter bezogen, beobachten die 30- bis 39-Jährigen mit 46 Prozent am stärksten den Preisverfall. Gefolgt von den 50- bis 59-Jährigen mit 45,7 Prozent. Schlusslicht bilden die 14- bis 29-jährigen Möbelkäufer.
Die Euro-Panik scheint sich gelegt zu haben. Nur 6,6 Prozent der deutschen Verbraucher planen auf jeden Fall noch vor Währungsumstellung größere Möbelanschaffungen.

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu verfassen.
Sie haben noch kein Konto?
Jetzt registrieren