Die Welt
Schnäppchen-Paradies Möbelhaus
Warum sind Möbel nirgends so billig wie in Deutschland? Dieser Frage ging "Die Welt" in ihrer Ausgabe vom 19. Januar nach. Unter dem Titel "Viel Holz für wenig Geld" beschäftigt
Warum sind Möbel nirgends so billig wie in Deutschland? Dieser Frage ging "Die Welt" in ihrer Ausgabe vom 19. Januar nach. Unter dem Titel "Viel Holz für wenig Geld" beschäftigt sich der Artikel mit der Handelsstruktur im Möbelbereich und der Macht der Einkaufsverbände. Inzwischen gehören zwei von drei Händlern einem der 24 Einkaufsverbände in Deutschland an. Diese "Mittelstandskartelle" seien Segen für den Handel, aber Fluch für die Industrie. "Die Verbände haben eine Marktmacht entwickelt, die viele Hersteller durch den zunehmenden Preisdruck an den Rand des Ruins bringen", zitiert die Zeitung den Geschäftsführer eines Möbelherstellers, der betont, "er habe schon gestandene Manager in den Vorzimmern der Einkaufsverbände weinen sehen".
Im Zuge dessen geht der Bericht auch auf den Verdrängungswettbewerb in der Branche und den enormen Anstieg der Verkaufsfläche ein. Als Grundlage für diese Facts dienten der "Welt" aktuelle Analysen der "möbel kultur" – darunter das Paläste-Special. Als "Prognose von Branchenexperten" wird dieses sogar zitiert: "Der Flächenwahn setzt sich konsequent fort und wird sich insbesondere an den Brennpunkten Hannover, im Ruhrgebiet und Rheinland sowie München dramatisch zuspitzen."

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