Andreas Rode

Kiveda

Schließt weitere Küchenquelle-Häuser

Zwar betont die kiveda Group weiterhin ihren Multi-Channel-Ansatz, doch der Fokus richtet sich nun immer stärker auf den Direktvertrieb. In diesem Zuge werden nun weitere Filialen geschlossen. Nachdem im Oktober schon das Aus für die Studios in Bremen, Düsseldorf, Ulm und Heilbronn verkündet wurde, werden zum 31. März 2020 auch die Standorte Augsburg, Frankfurt, Leipzig, Regensburg, Reutlingen und Stuttgart schließen. Begründet wird dies mit unzureichender Profitabilität. Es verbleiben lediglich die drei Küchenhäuser in Nürnberg, Berlin und Freiburg. Sie werden allerdings strategisch neu auf ein Flagship-Store-Konzept ausgerichtet.

Anstelle der POS-Präsentation von Küchen rückt nun die virtuelle Darstellung des Angebots, wie sie jetzt mit Mixed Reality bei den Kundenberatern von Küchenquelle eingesetzt wird. So wird die Küchenplanung unabhängig vom Ort – direkt beim Kunden zuhause – erlebbar, noch bevor das erste Möbel gefertigt ist. 

Andreas Rode, Geschäftsführer der Kiveda Holding, kommentiert diesen Schritt mit den Worten: „Mit dem demnächst beginnenden Roll-out von Mixed Reality werden wir die Beratungsleistung für unsere Kunden im Vergleich zu traditionellen Ausstellungen in Küchenstudios nicht nur ersetzen, sondern auch übertreffen. Wir bedauern sehr, dass wir erneut Standorte schließen werden. Den betroffenen Mitarbeitern werden wir individuell passende Angebote unterbreiten.“

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