Schieder setzt auf China
Wieder Wachstum im deutschen Markt. Dies ist ein wichtiges Ergebnis des Geschäftsjahrs 2005/2006 (31.3.) der Schieder-Gruppe. Der Absatz in Deutschland wird den des Vorjahrs um 4 Prozent übertreffen. Insgesamt erwartet
Wieder Wachstum im deutschen Markt. Dies ist ein wichtiges Ergebnis des Geschäftsjahrs 2005/2006 (31.3.) der Schieder-Gruppe. Der Absatz in Deutschland wird den des Vorjahrs um 4 Prozent übertreffen. Insgesamt erwartet das Unternehmen, wie auf der imm cologne erklärt wurde, einen Umsatz von 1,03 Mrd. Euro und bewegt sich damit auf Vorjahresniveau. Die Schiede-Gruppe engagiert sich stärker denn je in ausländischen Märkten. Der Auslandsumsatz hat inzwischen den Anteil von 39 Prozent am Gesamtumsatz erreicht.
Im Focus des Unternehmens liegt vor allem China. Dort wurde am Standort Changzhou in diesem Geschäftsjahr der Grundstein für ein 22.000 qm großes Werk gelegt, in dem 180 Mitarbeiter beschäftigt werden sollen. Und zwar wird man dort Möbel für die asiatischen Märkte aber auch für Europa produzieren. Hier soll auch der Logistik-Standort für alle Produkte sein, die mit chinesischen Joint Venture-Partnern gefertigt werden. Zum Beispiel Polstermöbel aus Fabriken, die mit Pioneer und Man Wah betrieben werden. Zur Produktion von Essgruppen existiert ein Joint Venture mit Harvest.
In China engagiert sich Schieder auch auf der Absatzseite. Seit Mitte 2005 wird in Changzhou der erste "Schieder Flagship Store" betrieben. Im Angebot: Polstermöbel und Kastenmöbel aus europäischer Fertigung. Für den Betrieb weiterer Geschäfte dieser Art sucht das Unternehmen Franchise-Partner.
Beim Engagement in Osteuropa wird es eine Verschiebung geben. Rumänien erhält den Vorzug vor Russland. In Sighet soll zunächst eine Polstermöbelfabrik in einem Joint Venture mit einem rumänischen Partner errichtet werden, ganz in der Nähe des bereits bestehenden Kastenmöbelwerks. Vorerst gestoppt wurden die Investitionsvorhaben in Russland. Grund dafür: Die zu hohen rechtlichen Risiken.
Die Finanzierung ihrer Investitionen im Ausland hat die Schieder-Gruppe unter anderem durch die erfolgreiche Plazierung von Genussscheinen am europäischen Kapitalmarkt gesicht. Übrigens soll nach der Einigung über weitere Flexibilisierungsmaßnahmen und neuer Entgeltstrukturen in den PM Möbelwerken in Steinheim und der Werke 1 und 23 in Schieder-Schwalenberg auch in die deutschen Betriebsstätten investiert werden. Mit neuer Technologie soll das Zukunftskonzept gesichert werden.

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