Interzum/ZiMit
Schartau für “Bundes-Export-Offensive”
Während seines Besuchs der interzum hat NRW-Minister für Wirtschaft und Arbeit, Harald Schartau, eine "Bundes-Export-Offensive" vorgeschlagen. Diese sollte in Zusammenarbeit mit allen Bundesländern erfolgen, die über ähnliche Potentiale in der
Während seines Besuchs der interzum hat NRW-Minister für Wirtschaft und Arbeit, Harald Schartau, eine "Bundes-Export-Offensive" vorgeschlagen. Diese sollte in Zusammenarbeit mit allen Bundesländern erfolgen, die über ähnliche Potentiale in der Möbelindustrie verfügen. "Die angestrebte Kooperation auf politischer und industrieller Ebene trägt den Realitäten Rechnung, dass "Made in Germany" im Ausland nicht nach "Made in NRW", und "Made in Baden-Württemberg oder Bayern" unterschieden wird."
Durch die vor eineinhalb Jahren geschaffene Zukunftsinitiative Möbelindustrie Nordrhein-Westfalen (ZiMit) sei Dynamik in die nordrhein-westfälische Möbelbranche gekommen. "Dies ist erfreulicherweise an den wirtschaftlich Kennzahlen ablesbar. Ein Vergleich von Bund und Land zeigt, dass sich Umsatz und Beschäftigung hier trotz aller Probleme positiver als im übrigen Bundesgebiet entwickelt haben." In vier Handlungsfeldern – Export, Datenkommunikation, Wissenstransfer und Fachkräfte – engagiert sich die Zukunftsinitiative verstärkt. Bis zum Ablauf der Förderung in eineinhalb Jahren sieht Schartau einen weiteren Aufgabenschwerpunkt: die Umsetzung der von ZiMit entwickelten betriebs- und praxisnahen Konzepte zur Anpassung der Möbelbranche an veränderte Rahmenbedingungen in noch mehr Unternehmen. "Nur dann können wir den Kampf um Unternehmensbestand und Arbeitsplätze gewinnen."

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