Blanco

Saubere Ergebnisse für 2014

„Wir haben in den letzten Jahren schon immer ein Rekordwachstum vermeldet – und das ist auch dieses Jahr so.“ Mit diesen Worten eröffnete Blanco-Geschäftsführer Achim Schreiber gestern die Bilanzpressekonferenz. Die

„Wir haben in den letzten Jahren schon immer ein Rekordwachstum vermeldet – und das ist auch dieses Jahr so.“ Mit diesen Worten eröffnete Blanco-Geschäftsführer Achim Schreiber gestern die Bilanzpressekonferenz. Die Zahlen im Klartext: Um 6,5 Prozent hat der Spülenhersteller 2014 seinen Umsatz (insgesamt 312 Mio. Euro) vermehrt. Dabei kletterte dieser im Inland um 5,4 Prozent auf 115 Mio. Euro und im Ausland sogar um 7,2 Prozent auf 197 Mio. Euro, was den Auslandsanteil wiederum bei 63 Prozent hielt. Unfraglich hat das Unternehmen also ein erfolgreiches Jahr hinter sich, zumal die Zuwächse über denen liegen, die beispielsweise die Küchenmöbler im Schnitt erwirtschaftet haben.

Zugute kam Blanco die weiter gewachsene Nachfrage in den USA wie auch in anderen Ländern. So habe sich Großbritannien mit einem einstelligen Plus laut Schreiber „ganz ordentlich“ und auch Südeuropa besser entwickelt. Während sich allerdings Frankreich als „schwierig“ und „im Rückwärtsgang“ zeigte und die Ukraine sowie Russland rasant abgestürzt sind. Probleme insgesamt bereiten immer noch die volatilen Marktentwicklungen in einigen Ländern ebenso wie die Währungsschwankungen beim US-Dollar, Pfund und vor allem beim Rubel.

Der deutsche Markt lieferte mit 5,4 Prozent Plus für Blanco allemal ein gutes Ergebnis. Dabei konnte Blanco u. a. mit Granit 2014 weiter punkten – allen voran mit der Innovation „Silgranit PuraDur“, die zur LivingKitchen im Januar zum „besten Silgranit aller Zeiten“ nochmals verbessert wurde. Auch mit Keramik-Spülen habe sich Blanco „gut etabliert“. Parallel zur eigenen Dynamik lieferte das Unternehmen wiederum eine Einschätzung über die Marktanteile der Spülenmaterialien. Diese haben sich laut Blanco 2014 weiter verschoben: So gab Edelstahl (53 %) einen Prozentpunkt an Granit (35 %) ab. Keramik blieb mit 12 Prozent Anteil wie im Vorjahr.

Im Premiumsegment profilierte sich Blanco zudem mit der sanften und dennoch extrem robusten „Durinox“-Edelstahloberfläche für „SteelArt“-Arbeitsplatten. Weiterhin sorgten die Armaturen für einen Umsatzschub. Laut Heinze Sanitär-Panel steht Blanco beim Verkauf von Küchenarmaturen unangefochten an erster Stelle am deutschen Markt (Marktanteil: 29 %).

Offenbar lieferte die Umsatzentwicklung von Blanco in den letzten Jahren genug Argumente dafür, dass die Muttergesellschaft E.G.O grünes Licht für Zukunftsinvestitionen in Höhe von immerhin 33,6 Mio. Euro gab. Das Geld floss zum Teil in die Produktion und vor allem in den gerade fertiggestellten Anbau des Logistikcenters Bruchsal (s. Meldung vom 7.Mai). Damit wurde 2014 mit Abstand das investitionsstärkste Jahr in der Firmengeschichte.

Die „möbel kultur“-Redaktion hatte Gelegenheit, die neuen Lager in Bruchsal – die als „Meilenstein“ in Logistik und Kundenservice gelten – zu besichtigen. Mehr lesen Sie dazu in der Juni-Ausgabe.