Bauknecht

Sattes Plus

14,2 Prozent mehr Umsatz bilanziert die Marke Bauknecht. Wie das Unternehmen heute bekannt gab, stieg der Umsatz in 2003 von 640,1 Mio. Euro auf 730,9 Mio. Euro. Vor allem Zuwächse

14,2 Prozent mehr Umsatz bilanziert die Marke Bauknecht. Wie das Unternehmen heute bekannt gab, stieg der Umsatz in 2003 von 640,1 Mio. Euro auf 730,9 Mio. Euro. Vor allem Zuwächse im Ausland und die Neupositionierung des Einbaugeschäfts macht der Hausgerätehersteller aus Schorndorf für das gute Ergebnis verantwortlich. Gleichzeitig drehte Bauknecht an der Kostenschraube: Durch Prozessoptimierung wurden die Ausgaben um knapp 20 Prozent verringert, außerdem waren zum Ende des Geschäftsjahres 8,7 Prozent weniger Mitarbeiter als im Vorjahr bei dem Unternehmen beschäftigt.
Den Löwenanteil des internationalen Erfolgs fuhr die Whirlpool-Tochter in Nordamerika ein. Dort konnte Bauknecht besonders mit seinem Waschmaschinenmodell "Access" punkten,so dass die Produktion in Schorndorf von 688.000 auf 772.000 Stück gesteigert wurde.
Im Inland sieht Norbert Kornettka, Vorsitzender der Bauknecht Geschäftsführung, die Einbaugeräte der Traditionsmarke durch die Neuausrichtung auf dem Vormarsch. 320.000 Einheiten wurden im letzten Jahr abgesetzt – 27 Prozent mehr als im Vorjahr. "Erfolgsgarant ist dabei unsere Kooperation mit der Alno/Wellmann-Gruppe, die 2004 für einen weiteren Zuwachs sorgte."
Nach eigenen Angaben verbesserte sich der Marktanteil der Marke Bauknecht um einen Prozentpunkt auf 5,4 Prozent, der Anteil aller Whirlpool-Marken liegt bei 9,4 Prozent. Im Bereich "Einbau Kochen" sieht sich das Unternehmen mit 11,4 Prozent auf Platz 3 des Herstellerrankings.
Kornettka: "Wir werden 2004 an unserer erfolgreichen Strategie festhalten. Weiteres Wachstumspotenzial sehen wir insbesondere im Einbaugeschäft."