BSH
Russland-Frage immer noch offen
Während Whirlpool bereits seine Russland-Produktion an den türkischen Arçelik-Konzern verkauft hat, ist bei der BSH noch vieles im Unklaren. „Angesichts der sich weiter verschärfenden wirtschaftspolitischen Lage und der daraus resultierenden
Während Whirlpool bereits seine Russland-Produktion an den türkischen Arçelik-Konzern verkauft hat, ist bei der BSH noch vieles im Unklaren. „Angesichts der sich weiter verschärfenden wirtschaftspolitischen Lage und der daraus resultierenden Umstände hinsichtlich der Sanktionen, der damit verbundenen Lieferengpässe und des deutlich erschwerten Zugangs zum russischen Markt erarbeiten wir derzeit detaillierte Pläne. Dabei werden – unter Beachtung der rechtlichen und gesetzlichen Vorgaben – verschiedene Optionen geprüft.“ So lautet die Antwort auf unsere Redaktionsanfrage.
Das Geschäft der BSH mit russischen Kund:innen bzw. in Russland ist bekanntlich aufgrund der Sanktionen seit vielen Monaten größtenteils unterbrochen oder zum Erliegen gekommen. Die Produktion in den Fabriken in St. Petersburg wurde ebenfalls seit vielen Monaten ausgesetzt. Dennoch erhalten die Mitarbeiter:innen in Russland (landesweit sind es immerhin 1.100 Beschäftigte) weiterhin Gehalt.

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