2009 eröffnete Kika seinen ersten russischen Standort in Moskau.

Kika

Russischer Partner nabelt sich ab

Aus und vorbei: Kika hat seinen russischen Franchise-Partner verloren. Wie das österreichische "Wirtschaftsblatt" berichtet, hat die "Domaschny Interieur" den Kooperationsvertrag mit den ísterreichern gekündigt. Die Unternehmer Michail Kutschment und Alexander Saionz wollen ihre Kette künftig unter dem eigenen Namen "Hoff" ( Home of Furnishing) weiterführen. Schon im August soll die Umfirmierung, die umgerechnet 500.000 Euro koste, erfolgen. Gründe für die Trennung wurden nicht genannt. Kutschment erklärte nur, dass es ein eigenes Label erlaube "die Spezifik des russischen Markts besser zu berücksichtigen". Für die Lieferanten ändere sich nichts. Ebenso bleibe die Preisgestaltung wie gehabt.

In den kommenden zwei Jahren will Hoff kräftig expandieren. Ziel ist es, drei weitere Standorte in Moskau und zwei weitere in St. Petersburg ans Netz zu bringen.

Kika muss sich für Russland unterdessen eine neue Strategie überlegen. 2009 hatten die ísterreicher in dem Land ihre erste Filiale in Moskau eröffnet - als Teil des Einkaufs-Zentrums "Baltia". Es folgten vier weitere Standorte in Samara, Krasnodar, Rostow-am-Don und Woronesch. Die Gesamtfläche der fünf Geschäfte betrug 56.000 qm. Seine Erfahrungen aus dem dortigen Franchise-Konzept wollte das Unternehmen auf andere Märkte wie Israel übertragen.

Russland gilt als Wachstumsmarkt. Ikea betreibt dort bereits drei Mega-Malls.

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