Möbel-Index

Rückläufiger Trend im April

Blieb der Möbelhandel im ersten Quartal von der Wirtschaftskrise noch weitgehend verschont, so sind die Umsätze im April dann doch leicht zurückgegangen. Das ergab der aktuelle Möbel-Index der BBE Handelsberatung

Blieb der Möbelhandel im ersten Quartal von der Wirtschaftskrise noch weitgehend verschont, so sind die Umsätze im April dann doch leicht zurückgegangen. Das ergab der aktuelle Möbel-Index der BBE Handelsberatung München und der "möbel kultur".
Küchen konnten sich noch auf Vorjahresniveau halten, Verlieren waren die Discounter. Aufgelaufen bis einschließlich April ergibt sich allerdings noch ein Gesamt-Plus in Höhe von 1,7 Prozent, Küchen legten um 1,5 Prozent zu – und Discounter verloren – 0,6 Prozent.
Doch die Entwicklung im Handel muss differenziert betrachtet werden: "Während die Großflächenanbieter unter deutlich geringerer Frequenz litten, konnten sich kleinere und mittlere Betriebe im gehobenen Bereich nahezu auf Vorjahresniveau behaupten", so Sebastian Deppe von der BBE München.
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Die Daten des Möbel-Index der "möbel kultur"/BBE Handelsberatung Münchenberuhen im wesentlichen auf den Zahlen aus dem "Chefplan Online" (CPO). Allein hier kann die BBE auf über 100 Teilnehmer aus dem Möbelhandel zurückgreifen. Diese werden z.T. aus Einzelberatungen bzw. sonstigen Eigenerhebungen wie Erfa angereichert. Grundsätzlich sind alle Betriebstypen und -größen aus verschiedenen Einkaufsverbänden, darunter Alliance, EMV, Garant-Möbel und MZE vertreten. Wobei der Fokus deutlich auf Vollsortimentern bis 10.000 qm sowie Fachmärkten und Spezialisten beruht.