Statistisches Bundesamt
Rückgang der Unternehmensinsolvenzverfahren im ersten Halbjahr 2013 um 10,3 Prozent
Im ersten Halbjahr 2013 verzeichneten die deutschen Amtsgerichte insgesamt 70.990 Anträge (2012: 76.968) auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 7,8 Prozent weniger als im
Im ersten Halbjahr 2013 verzeichneten die deutschen Amtsgerichte insgesamt 70.990 Anträge (2012: 76.968) auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 7,8 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Von den beantragten Insolvenzverfahren entfielen 13.253 Anträge auf Unternehmen (2012: 14.776), 45.715 auf Verbraucher und der Rest auf sonstige Fälle wie zum Beispiel Nachlassinsolvenzverfahren.
Insgesamt sind von den 13.253 in den ersten sechs Monaten des Jahres 2013 beantragten Unternehmensinsolvenzen 9.985 Insolvenzverfahren (75,3%) eröffnet worden. 3.268 Anträge (24,7%) wurden mangels Masse abgewiesen. Die voraussichtliche Höhe der Forderungen aller beantragten Unternehmensinsolvenzverfahren belief sich auf insgesamt 10,4 Mrd. Euro. Damit liegt die durchschnittliche Forderungshöhe pro Insolvenzverfahren bei rund 787.700 Euro.

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