Oberfranken

Rückenwind durch sechs Prozent Plus im ersten Halbjahr

Am Samstag ging die Hausmesse in Oberfranken an den Start. Rund 40 Aussteller zeigen im Coburger Raum in eigenen Showrooms oder in den Ausstellungszentren die neuesten Trends in Sachen Polstermöbel.

Am Samstag ging die Hausmesse in Oberfranken an den Start. Rund 40 Aussteller zeigen im Coburger Raum in eigenen Showrooms oder in den Ausstellungszentren die neuesten Trends in Sachen Polstermöbel. Die meisten Unternehmen sehen den Ordertagen optimistisch entgegen. Denn laut einer Umfrage unter den Mitgliedern des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie (VDM) konnten die oberfränkischen Polstermöbler ihre Umsätze trotz des zunehmenden Importdrucks im ersten Halbjahr 2005 um knapp sechs Prozent steigern. Der Exportanteil erhöhte sich gleichzeitig auf 24 Prozent. Neue Chancen auf den Auslandsmärkten nutzt die Industrie insbesondere im gehobenen oder luxuriösen Segment. Vor allem in Osteuropa und besonders in Russland sind Sofas und Sessel aus der Region gefragt. Doch auch am angestammten, heimischen Markt bleiben die Oberfranken am Ball. Die Stärken der oberfränkischen Anbieter werden – so der VDM – vor allem in ihrer hohen Flexibilität, in der Marktpräsenz und der Lieferbereitschaft gesehen. "In Formgebung, Farbgestaltung und bei der Kreation neuer Gestaltungsrichtungen setzen sie Trends, denn nach den technischen Funktionen der letzten Jahres dominieren wieder gestalterische Elemente." Die Messe läuft noch bis zum 6. Oktober.