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Round Table in Wien zur Zukunft der Branche

Die führenden Köpfe der Möbelbranche diskutierten am Montag bei einem Round Table in Wien, wie es um die Branche bestellt ist und wie es weitergehen kann. Der zweite ?Stratact-Alle Effekt

Die führenden Köpfe der Möbelbranche diskutierten am Montag bei einem Round Table in Wien, wie es um die Branche bestellt ist und wie es weitergehen kann. Der zweite ?Stratact-Alle Effekt Circle? stand deshalb unter dem Motto: Was kommt nach der Null-Prozent-Finanzierung? Es diskutierten die CEO's von Interio und Fashion for Home sowie die Vorsitzenden der Österreichischen und deutschen Möbelindustrie und der Unternehmensberater Stratact sowie Keylens. Das rasche Ergebnis: der ruinöse Preiskampf hat Grenzen.
Die Teilnehmer diskutierten verschiedene Lösungswege und dabei zeigte sich, die Potenziale sind vorhanden. Möbelkauf bleibt etwas Besonderes. "Die Möbelbranche muss den Mut haben, ein gesundes Preislevel einzuführen und das durch bessere Produkte, Services und Mitarbeiter zu rechtfertigen", skizzierte Jörg Meurer von Keylens einen Lösungsweg. "Das Problem ist die Grundlogik der Branche. Jeder in dem System hat diese Grundlogik erlernt: Umsatzwachstum geht über alles. Das muss zwangsläufig in Preismaßnahmen münden", ergänzte Michael Girstmair von Stratact. Er plädierte dafür, ein neues Erfolgskriterium einzuführen, um die Organisation und die Mitarbeiter an anderen Kriterien als am erkauften Umsatzwachstum zu challengen: "Im Zuge einer Strategie definiert man üblicherweise differenzierende Aspekte, von denen man glaubt, dass sich der Kunde wegen diesen für einen entscheidet – genau diese Verankerung kann man messen", führte Girstmair aus. "Die Organisation sollte es als Erfolgskriterium sehen, wie gut diese Kriterien in den Köpfen der Kunden verankert sind – das führt zu einem neuen Verhalten, aller Beteiligten."