Ikea

Riesiger Andrang bei Premiere in Indien

Hunderte Menschen strömten gestern durch die Tore des 37.000 qm großen Ikea-Einrichtungshauses in der südindischen Stadt Hyderabad. Um 10 Uhr fiel der Startschuss. Teilweise hatten die Kunden zuvor stundenlang Schlage gestanden, schreibt heute das „Handelsblatt“. Begrüßt wurden sie von Ikea-Mitarbeitern „in den typischen gelb-blauen Polo-Hemden, die indische und schwedische Fähnchen schwenkten“, heißt es in der „Welt“. Insgesamt sorgte die Neueröffnung für viel Aufsehen in der Tagespresse.

Zwei Jahre hatten die Bauarbeiten gedauert und bis 2025 sollen landesweit 24 weitere Ikea-Häuser entstehen. Die zweite Filiale geht kommendes Jahr in Mumbai ans Netz. Laut Informationen des „Handelsblattes“ planen die Schweden, 1,5 Mrd. Dollar zu investieren.

Für den Erfolg am indischen Markt will der Konzern auf die länderspezifischen Besonderheiten eingehen. So werden die beliebten Köttbullar „weder aus Schweine- noch Rindfleisch“ serviert, berichtet die „Frankfurter Allgemeine“. Stattdessen setzt das Geschäft in Hyderabad auf Hühnerfleisch oder die vegetarische Variante. Allein das Restaurant verfügt über 1.000 Sitzplätze und gilt „als das größte, das Ikea je betrieben hat“.

Diese Seite teilen