Kurt Krieger will demnächst auch in Bremen bauen.

Höffner

Richter machen Weg für Haus in Bremen frei

Es ist entschieden: Kurt Krieger darf in Bremen-Osterholz bauen. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig gestern entschieden und damit die Klage der Stadt Achim (Landkreis Verden) gegen ein Möbelhaus auf dem ehemaligen Radio Bremen-Gelände abgewiesen, berichtet heute der "Weser Kurier".

Ob die Querelen damit ein Ende haben, bleibt aber noch abzuwarten. Schließlich befindet sich der neue Standort gegenüber des Einkaufszentrums Weserpark und damit praktisch auch vis-a-vis zu Möbel Klingeberg (Tejo-Gruppe).

Krieger hatte das 73.000 qm große Gelände 2005 gekauft. 2008 wollte er dort bereits einen neuen Standort eröffnen. Die Stadt Achim wusste dies aber zunächst zu verhindern. Da sie - in Nachbarschaft zum geplanten 45.000er - um ihren eignen Einzelhandel fürchtete, klagte sie auf eine Verkleinerung des Projekts. Die Stadt war der Meinung, bei den Planungen von Bremen nicht ausreichend berücksichtigt worden zu sein. Die Richter sahen das nun aber anders.

Damit scheint die Krieger-Gruppe mit dem Bau, dessen Volumen auf 60 Mio. Euro geschätzt wird, demnächst loslegen zu können. Eine Baugenehmigung liege bereits vor und auch der Bauantrag sei gestellt, erklärte Projektleiter Michael Kollmann gegenüber dem Blatt. Wann mit den Abrissarbeiten des alten Gebäude-Komplexes begonnen wird, stehe aber noch nicht fest. Auch über den Namen - Höffner oder Kraft - sei noch keine Entscheidung getroffen worden.

Diese Seite teilen