Koelnmesse

Revitalisierungskurs für die „LivingKitchen“ 

Mehr Aussteller, mehr Vielfalt, mehr Dialog, mehr Business und noch mehr Zukunftsvision: Das hat sich die Koelnmesse für die LivingKitchen 2021 vorgenommen. Der bereits begonnenen „Revitalisierungskurs“ startet 2020 in die zweite Ausbaustufe. Ausgangspunkt für das Team um Matthias Pollmann, Geschäftsbereichsleiter Messemanagement, und LivingKitchen-Director Bernd Sanden: Um Marktwachstum zu generieren, müssen Innovationen entwickelt oder neue Märkte oder Kunden gewonnen werden. Dafür sei die parallel zur imm cologne stattfindende Küchen-Event LivingKitchen ist hierfür die perfekte Plattform für den deutschen Küchenmarkt. Denn: „Küchen ,Made in Germany’ stehen für technische Innovationskraft, stilsicheres Design und sind begehrte Konsumprodukte weltweit. Die LivingKitchen ist die Hausmesse der deutschen Küchenindustrie und präsentiert sich in Köln internationalen Kaufentscheidern. Auf keiner anderen Messe auf der Welt kann man die Leistungsfähigkeit unserer Branche so deutlich ablesen.“ 
Aufgrund der zunehmenden Verschmelzung der Wohnbereiche erhalten Messebesucher zudem verstärkt Einblicke in sämtliche Bereiche des Interior Designs – bis hin zum Badezimmer. Die imm cologne bildet alle Aspekte des Wohnens ab. Neben Einkäufern und Händlern sucht auch die Zielgruppe der Interior Professionals – also der Architekten und Interior Designer – einen umfassenden Überblick zu den Neuheiten und Konzepten der angesagten Design- und Lifestyle-orientierten Einrichtungsmarken. Dem Anspruch einer ganzheitlichen Darstellung der Themenwelt Küche und Kochen, Wohnen und Ernährung bildet die LivingKitchen auch viele gesellschaftliche Entwicklungen ab, die der Einrichtungsbranche Impulse geben. Davon könne die Küchenindustrie profitieren und zur LivingKitchen 2021 nicht nur designorientierte und smarte Lösungen präsentieren, sondern auch nachhaltige und raumoptimierte Küchenkonzepte. Und dazu wird auch das Thema Ernährung wieder in zahlreichen Events wie "Future Foodstyles" in 2019 aufgegriffen und eng mit den Aktivitäten der Aussteller verknüpft werden. 
Über die pure Neuheitenpräsentation hinaus soll insbesondere der ganzheitliche Anspruch weiter verfolgt werden: „Es geht schon lange nicht mehr nur um schöne Produkte oder Innovationen; eine Messe sollte gemeinsam mit allen Marktpartnern den Küchenhandel von Morgen entwickeln. Die Digitalisierung auf Produkt- und Vertriebsebene und die sich dadurch ergebenen Marktchancen stehen im Fokus der LivingKitchen 2021. Um den Dialog zu fördern, werden wir Symposien, Vortragsforen und Zukunftsvisionen von Küchen installieren. Wir wollen dem Küchenhandel von Morgen neue Impulse geben,“ so Pollmann. Schon zur LivingKitchen 2019 zeigte die Zukunftsküche von Alfredo Häberli eine vieldiskutierte Vision für die Branche. Die Reihe der "Future Kitchen" wird weiter fortgesetzt, genau wie das Thema "Smart Home". Einen Vorgeschmack dazu liefert schon die imm cologne 2020 mit dem "Smart Village", in denen drei Szenarien in begebbaren Räumen Zukunftsimpulse vermitteln. 

Die zentrale Botschaft lautet also: Die Branche trifft sich in Köln. Keine Messe biete einen besseren Benchmark, um sich mit Wettbewerbern zu messen, Zuliefer-Unternehmen zu evaluieren und in den Diskurs mit Marktpartnern einzusteigen. Und dies bei wachsender Internationalität: Im Jahr 2019 kamen insgesamt 149.500 Besucher aus 139 Ländern. Der Anteil der ausländischen Fach-Besucher stieg dabei nach intensiven Kommunikations- und Akquise-Aktivitäten der Koelnmesse auf über 50.000 Besucher (52%). Das Besucherwachstum wird durch einen überproportionalen Anstieg aus China (+25%), aus den Niederlanden (+5%), aus Dänemark (+11%), aus Osteuropa (+13%) sowie u.a. aus Nordeuropa (+14%) generiert. Zusätzlicher „Boost“ wird durch die neue Messehalle 1plus erwartet, die mit der LivingKitchen 2021 Premiere feiert. „Wir greifen Marktentwicklungen auf und zeigen in Halle 1plus branchenübergreifende Konzepte im Bereich der vernetzten Home-Automation im Kontext von Lifestyle-Marken. Mit dieser Maßnahme wollen wir unter anderem die wichtigen Marken der Geräteindustrie auf der LivingKitchen zusammenbringen. Wir wollen der deutschen Küchenindustrie die bestmögliche Plattform für ein erfolgreiches Business bieten“, so Bernd Sanden.

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