Rosenthal
Rettung aus Italien
Das Bangen um die Zukunft des Traditionsunternehmens Rosenthal hat offenbar ein Ende: Der italienische Besteckhersteller Sambonet Paderno übernimmt das Ruder. Das geht aus einer Presserklärung des Insolvenzverwalters Volker Böhm hervor,
Das Bangen um die Zukunft des Traditionsunternehmens Rosenthal hat offenbar ein Ende: Der italienische Besteckhersteller Sambonet Paderno übernimmt das Ruder. Das geht aus einer Presserklärung des Insolvenzverwalters Volker Böhm hervor, in der es optimistisch heißt: "Rosenthal ist gerettet." Sambonet kündigte an, alle Rosenthal-Standorte und -Arbeitsplätze erhalten zu wollen. Zudem soll in den nächsten Jahren kräftig investiert werden. Der Hauptgläubiger, die Bank of America, sei mit den Plänen einverstanden und habe alle Sicherheiten freigegeben. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Branchenkenner gehen aber von 20 Millionen Euro aus – die Markenrechte und Patente eingerechnet. "Ich freue mich außerordentlich, dass mit Sambonet ein Investor den Zuschlag erhalten hat, der sich mit Rosenthal perfekt ergänzt", erklärte Böhm.
Das 1879 gegründete Traditionsunternehmen Rosenthal hatte im Januar beim Amtsgericht Hof Insolvenz beantragt. Die Gesellschaft war zahlungsunfähig geworden, nachdem der irische Mehrheitsaktionär (91 Prozent) Waterford Wedgwood seinerseits ins Straucheln geriet und Insolvenz anmelden musste.

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