Elastoform
Restrukturierung notwendig
Der geschäftsführende Gesellschafter von Elastoform, Gerd Axel Brinkel, hat seiner Belegschaft aufgrund der nachteiligen Geschäftsentwicklung angekündigt, dass Entlassungen nicht mehr zu vermeiden sind. Von den 330 Arbeitsplätzen sollen 130 am
Der geschäftsführende Gesellschafter von Elastoform, Gerd Axel Brinkel, hat seiner Belegschaft aufgrund der nachteiligen Geschäftsentwicklung angekündigt, dass Entlassungen nicht mehr zu vermeiden sind. Von den 330 Arbeitsplätzen sollen 130 am Standort Rheinhausen gestrichen werden. Die Maßnahme ist Teil des "Change"-Programmes, mit dem sich das Unternehmen für die Zukunft rüsten will.
Von den Entlassungen sind vor allem die Schreinerei und die Näherei betroffen – sie werden mit hoher Wahrscheinlichkeit nach Polen und in die Slowakei verlagert, wo Elastoform weitere Werke betreibt. Darüber hinaus wird es Veränderungen in der Verwaltung geben.
In Bezug auf das notwendige "Change"-Paket räumte Brinkel ein, dass es in der Vergangenheit Versäumnisse im Innovations- und Marketingbereich gegeben habe. Daher will sich das Unternehmen zukünftig mit moderneren Produkten neu am Markt positionieren.
Natürlich hat auch die gesamtwirtschaftliche Situation der Unternehmenskonjunktur geschadet: "Wir reagieren damit auf die Finanzkrise und die schwierige Absatzsituation auf dem Möbelmarkt", erklärte Brinkel gegenüber der "Rheinischen Post". Sollten die Maßnahmen greifen, werde der Standort Rheinhausen aber eine "positive Zukunft haben".

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