Alno
Restrukturierung dauert noch mindestens zwei Jahre
Wenig Neues hat offenbar die heutige Aktionärshauptversammlung von Alno ergeben. Laut Onlinedienst der „Schwäbischen Zeitung“ habe Vorstandschef Max Müller wiederum erklärt, dass die Restrukturierung des Unternehmens länger dauere als geplant
Wenig Neues hat offenbar die heutige Aktionärshauptversammlung von Alno ergeben. Laut Onlinedienst der „Schwäbischen Zeitung“ habe Vorstandschef Max Müller wiederum erklärt, dass die Restrukturierung des Unternehmens länger dauere als geplant und noch mindestens zwei Jahre benötigt werden, bis der Konzern „vernünftig aufgestellt“ sei. Auch mit dem Konzernergebnis zeigte sich Müller nicht zufrieden. Bis Ende 2015 soll das Ziel einer zentralisierten Struktur für Produktion und Verwaltung erreicht sein.
Sorgt der Verkauf von Impuls Küchen einerseits für eine Straffung in der Konzernstruktur, kann der daraus resutierende Kapitalfluss andererseits für die weitere Restrukturierung genutzt werden. Auch massive Personaleinsparungen sollen dazu gehören. Laut Finanzchefin Ipek Demirtas sei die Finanzierung insgesamt bis Mitte 2016 gesichert, so berichtete auch der „Südkurier“.
Nach wie vor strebt der Konzern an, vom deutschen Markt unabhängiger zu werden und forciert entsprechend das Auslandsgeschäft. Der Fokus richtet sich dabei auf Russland, China, Großbritannien, Frankreich, Belgien und USA.
Die Zahlen aus dem Geschäftsbericht wurden bereits vorab veröffentlicht. Die Alno-Aktie steht derzeit mit rund 0,83 Euro im Dauertief. Noch nicht bestätigt wurde das Gerücht, dass Vertriebsvorstand Ralph Bestgen Alno verlassen wird.

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