Holzindustrie

Renovierungswelle sorgt für volle Auftragsbücher

Der Trend zur Renovierung und Sanierung zahlt sich in der gesamten Holzindustrie in barer Münze aus. Dementsprechend meldete Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbands der Deutschen Holzindustrie (HDH), für die deutsche

Der Trend zur Renovierung und Sanierung zahlt sich in der gesamten Holzindustrie in barer Münze aus. Dementsprechend meldete Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbands der Deutschen Holzindustrie (HDH), für die deutsche Holzindustrie einen Zuwachs von 7,8 Prozent im Jahr 2011. Insgesamt setzten die Unternehmen Waren im Wert von 32,8 Mrd. Euro um. Davon konnte die ­Möbelindustrie als größte Sparte ihren Umsatz um 6,4 Prozent ­pushen und erwirtschaftete 2011 insgesamt 16,8 Mrd. Euro.
Im Holzgewerbe, den Unternehmen der Sägewerks- und der Holz­werkstoffindustrie, den Holzver-packungen und im baunahen ­Bereich (Fertigbau, Parkett, Fenster, Treppen, Türen) bilanzierte der Verband ein Umsatzplus von 9,4 Prozent auf 15,0 Mrd. Euro.
Auch Bodenbeläge steigerten sie sich um 3,9 Prozent. Bäder profitieren außerdem vom Sanierungstrend. Denn laut der "AWA 2011"-Studie der Vereinigung Deutsche ­Sanitärwirtschaft (VDS) nimmt das Bad bei den Renovierungsabsichten der Bundesbürger ab 14 Jahre hinter der Küche Platz zwei ein. 4,5 Millionen Personen wollen demnach bis 2013 in den Sanitärbereich investieren.
Welche weiteren Auswirkungen die Renovierungswelle hat, lesen Sie in der "möbelfertigung/Handwerk-Spezial", die am 14. März erscheint. Außerdem in der Ausgabe: Dr. Bernhard Dirr über das deutsche Handwerk. Und: Forderungsmanagement – was tun, wenn der Kunde nicht zahlt.