VME

Rekordergebnis in 2008

Auf der Jahreshauptversammlung am 29. April in Berlin kann der VME seinen Gesellschaftern positive Zahlen für das Geschäftsjahr 2008 vorlegen. Das Einkaufsvolumen betrug im vergangenen Jahr 1,33 Mrd. Euro, der

Auf der Jahreshauptversammlung am 29. April in Berlin kann der VME seinen Gesellschaftern positive Zahlen für das Geschäftsjahr 2008 vorlegen. Das Einkaufsvolumen betrug im vergangenen Jahr 1,33 Mrd. Euro, der ausgewiesene Jahresüberschuss in Höhe von 12,345 Mio. Euro ist der beste in der Geschichte des Unternehmens. Der Einkaufsumsatz lag bei 1,118 Mrd. Euro (ohne Mehrwertsteuer), was einem Zuwachs im Vergleich zu 2007 um 1,3 Prozent entspricht. Besonders erfreulich ist hierbei laut der Geschäftsführer Günther Böhme und Frank Stratmann, dass im Umsatzergebnis Mitgliederabgänge, die rund 45 Mio. Euro Einkaufsumsatz ausmachten, mehr als ausgeglichen wurden. Die Quote für das innere Wachstum beim VME lag bei 5,6 Prozent. Die Bilanzsumme reduzierte sich von 40,4 Mio. auf 31,2 Mio. Euro. Dies gründet sich nach Angaben des Verbandes darauf, dass eine a-conto-Zahlung für Bonusansprüche der Gesellschafter bereits vor dem Jahresende vorgenommen wurde.
Im Laufe des Jahres 2008 schieden sechs Unternehmen aus dem Verband aus, darunter Möbel Airport in Köln und Möbel Gruber in Gaimersheim. Gleichzeitig wurden sechs Händler neu aufgenommen, drei deutsche (Möbelland Hochtaunus, Möbel Wassermann und Möbel Trösser) und drei niederländische. "Unsere Gesellschafter sind mit ihren Standorten zwar bundesweit und darüber hinaus in sieben europäischen Ländern ansässig, aber nicht flächendeckend vertreten. Es wird unser Bestreben sein müssen, die noch gegebenen weißen Flecken zielstrebig zu besetzen", betonten Günther Böhme und Frank Stratmann. [page_break]Bei der Einkaufsstruktur gab es 2008 in den Hauptwarengruppen nur geringe Verschiebungen. Der Polstermöbel-Anteil am Einkaufsumsatz betrug 24,4 Prozent (2007: 24,1%). Es folgen Küchen mit 23,4 Prozent, Schlafzimmer mit 17,6 Prozent, Fachsortimente inkl. Gartenmöbel mit 10,3 Prozent, Speisezimmer, Tisch- und Essgruppen mit 8,7 Prozent, Wohnzimmermöbel mit 7,3 Prozent und Couchtische sowie Kleinmöbel mit 6,6 Prozent.
Die Zahl der Vertragslieferanten sank 2008 auf 800 (2007: 810). 10 Lieferanten (2007: 9), die jeweils mehr als 20 Mio. Euro Umsatz mit dem VME erzielt haben, erreichten 23,3 Prozent des Einkaufsumsatzes (2007: 21,5%). Die Bemühungen um die Erschließung neuer Einkaufsquellen durch die Aufnahme neuer ZR-Lieferanten sieht der VME als abgeschlossen an.
Nach einem erfolgreichen 2008 verlief auch das erste Quartal 2009 positiv. "Trotz einiger Abgänge infolge von Unternehmensverkäufen, Liquidationen und Verbandswechseln, die das zentralregulierte Einkaufsvolumen mit ca. 4,5 Prozent belasten werden, konnte ein Plus für die ersten drei Monate verzeichnet werden", so Günther Böhme und Frank Stratmann. Für das zweite und dritte Quartal erwartet die VME-Geschäftsführung eine Konsolidierung, aber keinen dramatischen Einbruch und im vierten Quartal geht die Jahresplanung von einer sich abzeichnenden Erholung der Inlandskonjunktur und sich damit wieder normalisierenden Bedingungen für den Möbelhandel aus.