Keine Hoffnung mehr gibt es für Innova.

Innova

Räumungsverkauf nach Insolvenz

Rund 100 Mio. Euro Küchen- und Geräteumsatz stehen dem Markt wieder zur Verfügung. Nachdem der Berliner Filialist Innova im April Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet hatte, sind alle Rettungsversuche fehlgeschlagen. Dies gab Geschäftsführer Henry Neumann am 28. Juli seiner Belegschaft bekannt.

1987 war das Unternehmen mit einem Einzelhandelsgeschäft mit 100 qm Verkaufsfläche und vier Mitarbeitern in der Riehlstraße in Berlin gestartet. In den inzwischen fast 30 Jahren wurden daraus über 20 Filialen – ein Konglomerat aus Fachmärkten zwischen 1.500 bis 5.000 qm für den Verkauf von Elektrogroßgeräten, Einbauküchen (Lieferanten: Alno-Gruppe, Bauformat, Nobilia, Sachsenküchen) und Unterhaltungselektronik sowie kompakten Elektro-Fachgeschäften mit ca. 300 qm. Überwiegend als Franchisesystem wurden überdies Innova-Bestkauf-Shops und Innova24.de Shops geführt.

Jetzt legt das Unternehmen Innova sämtliche Geschäftstätigkeiten nieder. Zum 31. Oktober sind alle Arbeitsverträge gekündigt. Kurt Zass von der Verwertungsgesellschaft MHZ, die die Geschäftsauflösung abwickelt, resümierte die Hintergründe gegenüber dem „Tagesspiegel“ mit den Worten: „Fallende Margen, der Konkurrenzdruck in der Branche und der Handel im Internet haben der Firma schwer zu schaffen gemacht“.

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