Atlas

Rätselraten um den Mülheimer Verband

Soeben erreicht die Redaktion von moebelkultur.de eine der seltenen Pressemitteilungen aus der Zentrale des Atlas-Verbands, mit folgendem Wortlaut: "Der Atlas Verband strukturiert sich um und stellt sich für die Zukunft

Soeben erreicht die Redaktion von moebelkultur.de eine der seltenen Pressemitteilungen aus der Zentrale des Atlas-Verbands, mit folgendem Wortlaut: "Der Atlas Verband strukturiert sich um und stellt sich für die Zukunft auf. Um den Anforderungen gerecht zu werden, wird die Einkaufsverantwortung in die angeschlossenen Mitgliedshäuser verlagert. Die Atlas-Geschäftsstelle wird somit sozialverträglich verschlankt." Unterschrieben ist das Papier von Klaus-Peter Rohlfing und Armin Hertrich.
Die etwas kryptisch formulierten Sätze lassen viele Fragen offen. Worauf will sich der Verband in Zukunft fokussieren? Wie will er sich für die Zukunft aufstellen? Was bedeutet die Dezentralisierung? Wer muss gehen? moebelkultur.de bemüht sich um Klarheit und bleibt am Thema dran. Bislang war keiner der Verantwortlichen aus der Zentrale zu erreichen.
Dem Atlas-Verband (geschätzter Außenumsatz: 3,3 Mrd. Euro) gehören zum jetzigen Zeitpunkt acht Mitglieder an: Segmüller (Friedberg), Zurbrüggen (Unna), Hofmeister (Bietigheim-Bissingen), Küchen Aktuell (Braunschweig), Rogg (Balingen), die Wohnwelt Pallen (Würselen), das Möbelzentrum Birkenfeld (Birkenfeld), das aktuell eine Kooperation mit XXXLutz (Begros) eingegangen ist und Kika/Leiner (A). Die Österreicher wurden Mitte 2013 von der Steinhoff Holding übernommen. Seitdem wird über den Verbleib von Kika/Leiner bei Atlas spekuliert. Die Kröger/Rück-Gruppe, die im letzten Jahr noch zu Atlas gehörte, wurde zum 1. Januar 2014 von der Mann Mobilia GmbH (XXXLutz) gekauft.