Posseik machte sich gerade noch rechtzeitig von Quelle unabhängig. (Foto: www.posseik.com)

Posseik

Quelle-Pleite mit einem "hellblauen Auge" überstanden

Fast 30 Prozent seiner Umsätze machte Posseik zeitweilig mit Quelle. Vor einigen Wochen hätte die Versender-Pleite das Unternehmen aus Wermelskirchen noch deutlich härter getroffen. Doch früh genug ergriff der Möbel-Produzent Gegenmaßnahmen. Zudem stimmte das Timing, denn die Lagerbestände der für Quelle produzierten Möbel mit einem Auftragswert von 1,5 Mio. Euro wurden noch rechtzeitig abgesetzt. So konnte Senior-Chef Dieter Posseik im Interview mit der "Rheinischen Post" durchatmen: "Wir sind noch einmal mit einem hellblauen Auge davon gekommen. Wir haben vorausgesehen, dass Quelle nicht mehr zu retten war und uns deshalb seit dem Sommer bereits darauf eingestellt".

Trotzdem sah es zeitweise brenzlig aus, denn die Lager waren voll und von der Erfüllung fortlaufender Quelle-Verträge war keine Rede mehr. Posseik schickte daraufhin seine Zeitarbeiter nach Hause ließ nur noch in einer Schicht arbeiten.

Nun läuft aber wieder alles nach Plan - im Zweischichtbetrieb. "Wir müssen im Versand im Moment sogar Überstunden ansetzen, um die Arbeit überhaupt zu bewältigen", sagt Posseik gegenüber der "Rheinischen Post".

Posseik produziert in vier Betrieben auf 30.000 qm Fläche ein umfangreiches Möbel-Programm (u.a. Büro-, Bad-, System-, Klein- und Phonomöbel) und beschäftigt 125 Mitarbeiter.

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