Nach wie vor gibt es große Widerstände gegen den geplanten Ikea-Homepark in Wuppertal.

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Protest gegen Homepark in Wuppertal

Es ist fraglich, ob Ikea mit dem geplanten Homepark in Wuppertal noch glücklich werden kann. Die Bürgermeister der Städte Schwelm, Gevelsberg, Ennepetal, Sprockhövel und Wetter wollen nun gemeinsam gegen das geplante Vorhaben vorgehen. Nach Angaben von "derwesten.de" steht dabei sogar eine Klage gegen die Stadt Wuppertal bis zum Bundesverfassungsgericht zur Debatte. Laut eines Gutachtens würden durch den Homepark, wo sich neben Ikea außerdem u.a. ein Elektromarkt, ein Sportgeschäft und ein Babyfachmarkt ansiedeln wollen, rund 70 Mio. Euro Kaufkraft pro Jahr aus den Städten des Ennepe-Ruhr-Kreises abgezogen.

Bereits Ende letzten Jahres hatte es eine Unterlassungsverfügung der Staatskanzlei aus Düsseldorf gegen den Flächennutzungsplan gegeben. Doch trotzdem würden im Rathaus die Panungen einfach weitergehen. "Aus unserer Sicht ist dieses Verhalten klar rechtswidrig", zitiert das Online-Portal die klagenden Bürgermeister.

Gegen den neuen, geplanten Ikea-Standort allein haben allerdings auch die Gegner des Homeparks nichts einzuwenden.

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