Nobia

Projektgeschäft in Schweden bringt die Küchenproduktion durcheinander

Obwohl die Nachfrage überwiegend positiv war, blieb das zweite Quartal 2018 bei Nobia unter den Erwartungen. Hintergrund ist das starke Projektgeschäft in Schweden, das mit seinen großen Volumina zu Produktionsturbulenzen und -unterbrechungen in Tidaholm geführt hat, wie CEO Morten Falkenberg angibt. Daraus ergab sich ein negativer Umsatzmix mit kurzfristigen EBIT-Abweichungen.

Trotz verschärften Wettbewerbs erzielte parallel der Küchenverkauf in Großbritannien über Magnet Retail im zweiten Quartal ein zweistelliges Wachstum, was als Bestätigung für das verbesserte Markenangebot angesehen wird. Der Ausstieg aus dem Bereich Homebase und die außergewöhnlich starken Auslieferungen im vergangenen Jahr im Projektgeschäft schlugen sich allerdings negativ auf das Wachstum in Großbritannien nieder (-5% gegenüber 2017). Immerhin gab es währungsbedingt Zuwächse.

Nobias Quartalsbilanz: Von April bis Juni wurden 3,5 Mrd. SEK Umsatz (340 Mio. Euro) erwirtschaftet ­- 100 Mio. SEK (nicht ganz 10 Mio. Euro) weniger als im Vorjahreszeitraum, wobei das organische Wachstum um zwei Prozent zurückging. Der Gewinn nach Steuern lag bei 297 Mio. SEK (statt 314 SEK im 1.Quartal 2017).

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