Mepla-Alfit
Produktionsverlagerung kostet Arbeitsplätze
Strategische Standortausrichtung beim Beschlagspezialisten Mepla-Alfit: Um fit für die Zukunft zu sein, soll sich jedes Werk innerhalb der Gruppe auf seine Kernkompetenzen konzentrieren. Aufgrund dieser Entscheidung wird die Produktion des
Strategische Standortausrichtung beim Beschlagspezialisten Mepla-Alfit: Um fit für die Zukunft zu sein, soll sich jedes Werk innerhalb der Gruppe auf seine Kernkompetenzen konzentrieren. Aufgrund dieser Entscheidung wird die Produktion des Mepla-Werkes in Rohrbach an andere Standorte verlagert, wo bessere Synergien genutzt werden können. Nur der Logistik-Bereich bleibt.
Folge dieses Schrittes: Zwischen Dezember dieses Jahres und Ende 2002 baut Mepla rund 170 Arbeitsplätze ab. "Wir bedauern diesen Schritt sehr", so Karl-Heinz Grabher, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Mepla-Alfit-Gruppe und Mitglied der Würth Führungskonferenz, "und werden alles unternehmen, damit die betroffenen Mitarbeiter in anderen Firmen eine Anstellung finden." So werden sowohl Alfit als auch die Würth-Gruppe Arbeitsplätze anbieten. Darüber hinaus achtet das Unternehmen auf eine möglichst hohe Sozial-Verträglichkeit der Kündigungen.
Durch die strategische Standortausrichtung soll das Mepla-Werk in Reinheim zum Kompetenzzentrum der Möbel-Scharnierfertigung ausgebaut werden. Andere Produktionsbereiche aus Rohrbach gehen zu Alfit nach Gstzis/Österreich. Hier konzentriert man sich auf die Entwicklung von Führungen und Zargensystemen.
Der Würth-Konzern wird in den nächsten Jahren bis zu 50 Mio. DM in die Gruppe investieren.

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu verfassen.
Sie haben noch kein Konto?
Jetzt registrieren