Erfolgreich im Handel platziert: die "Wunschbank" von K +W Polstermöbel. Produziert wird ab Mitte 2019 ausschließlich in der Slowakei.

K+W Polstermöbel

Produktionsverlagerung in die Slowakei

Um konkurrenzfähig zu bleiben, verlagert K+W Polstermöbel seine Produktion bis Mitte nächsten Jahres komplett in die Slowakei. Dort, aber eben auch noch in Lichtenfels entstanden bisher die Polster- und Diningmöbel des seit 2007 zum Himolla-Konzern gehörenden oberfränkischen Traditionsunternehmens. Begründet wird diese Maßnahmen von den K+W-Geschäftsführern Thomas Friedrich und Karl Sommermeyer mit dem „anhaltenden Preis- und Importdruck aus Osteuropa und China“.

Auch der K+W-Firmensitz in Lichtenfels wird verlegt, ins gut 20 Kilometer entfernte Mitwitz, wo Himolla über eine eigene Immobilie mit genügend Platz verfügt. Der Umzug der K+W-Verwaltung dorthin spart das Unternehmen Mietkosten für die großzügigen Immobilien in Lichtenfels.

Dort sind zurzeit 170 Mitarbeiter beschäftigt. Für jeden einzelnen Betroffenen wird nach einer partnerschaftlichen Lösung gesucht. „Wir haben eine soziale Verantwortung“, erklärte Thomas Friedrich. Es würden neue Beschäftigungsmöglichkeiten für Mitarbeiter angeboten, die jetzt noch in der Produktion tätig seien. Ganz bewusst informiere die K+W-Mutter so frühzeitig, um Mitarbeitern genügend Zeit zu geben, sich auf die Situation einzustellen.

„Das Know-how soll in Oberfranken bleiben“, so Friedrich, K+W mit „seiner Stärke und Innovationskraft“ der Region erhalten bleiben.

 

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