Alno

Produktionsstopp

Nachdem intensive Gespräche über eine Lösung zur Finanzierung des Geschäftsbetriebs von Alno und seiner Tochtergesellschaften bislang zu keinem Ergebnis geführt haben, liegt der Fokus nunmehr auf dem laufenden Verkaufsprozess. Dies meldet heute Insolvenzverwalter Prof. Dr. Martin Hörmann. Zugleich ruht ab sofort die Produktion bei Alno in Pfullendorf sowie bei Wellmann in Enger und bei Pino in Coswig – solange, bis ein neuer Investor oder neue Investoren im Zuge des strukturierten Bieterprozesses gefunden sind. Entsprechend werden auch keine neuen Bestellungen aufgenommen.

Dennoch versucht die Insolvenzverwaltung weiterhin, mit interessierten Kunden Möglichkeiten auszuloten, um eine individuelle Lösung zur Behebung der Fehlteileproblematik zu finden. „Ich bedauere diese Entwicklung sehr, da die Sanierung und ein möglicher Neubeginn unter diesen Rahmenbedingungen deutlich erschwert werden. Gleichwohl werden mein Team und ich alles tun, um eine Fortführungslösung zu finden, Arbeitsplätze zu erhalten und die Interessen der Gläubiger bestmöglich zu wahren“, betont Hörmann.

Die Zeit drängt: Nur noch bis Ende September wird Insolvenzgeld gezahlt.

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