Frommholz
Produktionsstandort in Spenge wird dicht gemacht
Schwerer Gang zum Amtsgericht: Dirk-Walter Frommholz, Gesellschafter der Frommholz-Firmengruppe, musste heute für seine FPS GmbH & Co. KG, ehemals Frommholz Polstermöbel, Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens stellen. "Die Vertriebsgesellschaft Walter
Schwerer Gang zum Amtsgericht: Dirk-Walter Frommholz, Gesellschafter der Frommholz-Firmengruppe, musste heute für seine FPS GmbH & Co. KG, ehemals Frommholz Polstermöbel, Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens stellen.
"Die Vertriebsgesellschaft Walter Frommholz GmbH & Co. KG ist rechtlich selbstständig und von der Insolvenz nicht betroffen. Sie ist mit allen Produkten weiterhin voll lieferfähig", betont Gero Walter Frommholz, Geschäftsführer der Vertriebsgesellschaft. "Alle Lieferzusagen und Termine werden eingehalten. Alle Lieferanten werden ebenfalls wie bisher pünktlich bezahlt."
Da die Kosten des deutschen Produktionsstandortes in Spenge seit Jahren stark anziehen, ist es nicht mehr möglich, diesen zu halten. Künftig werden dort keine Polstermöbel mehr hergestellt. 44 Mitarbeiter sind von der Schließung betroffen.
Die Fertigung werden unabhängige Manufakturen übernehmen, die schon seit mehreren Jahren einen Großteil des Portfolios produzieren. Die 10-Jahres-Garantie sowie die hohen Qualitätsstandards sollen erhalten bleiben.
Aufgrund seiner gesamtwirtschaftlich guten Situation blickt der Traditionshersteller dennoch optimistisch nach vorn. "Mit einer Eigenkapitalquote von über 50 Prozent sind wir zukunftsfähig und leistungsstark aufgestellt", führt Gero Walter Frommholz fort. "Wir werden in neue Strukturen investieren, unseren Firmensitz in Spenge mit einer Neugestaltung des Showrooms stärken und das Unternehmen mit neuen Kollektionen für die Zukunft ausrichten."

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