BSH

Produktion diesseits von Afrika

„Ägypten ist eine Brücke zwischen Nordafrika und dem Nahen Osten. Das Land kann auf eine Jahrtausende alte Geschichte zurückblicken, hat enormes Potenzial und eröffnet uns eine Menge Chancen“, erklärt Silke Maurer, COO und Mitglied der Geschäftsführung der BSH, zum Konzernvorhaben, in dem Land die erste Herdefabrik auf dem afrikanischen Kontinent zu errichten. Ziel ist, das bestehende Geschäft in Afrika und dem Nahen Osten noch stärker auszuweiten.

550 Millionen Ägyptische Pfund (rund 30 Millionen Euro) wird das Werk in Madinat al-Aschir min Ramadan bei Kairo kosten. Es wird die 13. Herdefabrik des Hausgeräteherstellers weltweit sein. Die Fertigungskapazität auf 30.000 qm ist auf die Produktion von mehr als 350.000 Geräten jährlich ausgelegt. Die 90 cm breiten Herde wurden speziell für Konsumenten in Afrika und dem Nahen Osten entwickelt. Das hochmoderne Werk wird auch die hohen Effizienz- und Nachhaltigkeitsstandards der BSH einhalten und CO2-neutral fertigen. Die Baumaßnahmen beginnen 2022, die Betriebsaufnahme ist für 2024 geplant.

„Mit unseren Investitionen wollen wir die Entwicklung von Wirtschaft und Infrastruktur fördern und qualifizierte Arbeitsplätze vor Ort schaffen. Ägypten hat sich in den vergangenen Jahren rasant entwickelt, und ist dank des vorhandenen Lieferantennetzwerks, der qualifizierten Arbeitskräfte und der attraktiven Exportchancen ein hervorragender Produktionsstandort für die BSH, “ betont dazu Silke Maurer.

Apropos Afrika: Auch die AMK nimmt für den nächsten Ländertag den Kontinent (genauer: Ägypten, Nigeria und Südafrika) ins Visier.

Diese Seite teilen