GPK und Haushaltswaren
Pro-Kopf-Ausgaben im Möbelhandel um 5,1 Prozent gestiegen
Seit 2012 sind die Pro-Kopf-Ausgaben für GPK und Haushaltswaren im Möbelhandel um 5,1 Prozent auf 15,33 Euro (s. Grafik) gestiegen. Das zeigt der „Branchen-Report GPK/ Haushaltswaren 2017“ von Marketmedia24. Im
Seit 2012 sind die Pro-Kopf-Ausgaben für GPK und Haushaltswaren im Möbelhandel um 5,1 Prozent auf 15,33 Euro (s. Grafik) gestiegen. Das zeigt der „Branchen-Report GPK/ Haushaltswaren 2017“ von Marketmedia24. Im vergangenen Jahr lagen die Ausgaben im Durchschnitt bei 106,49 Euro. Davon fallen nur noch 25,45 Euro auf den Fachhandel. Der interaktive Handel konnte mit 10,76 Euro pro Kopf und einem Zuwachs von über 26 Prozent seit 2012 ebenfalls deutlich zulegen. Eva Barth-Gillhaus, Autorin des Reports, geht allerdings davon aus, dass die interaktiven Anbieter noch nicht das größte Problem des Fachhandels sind: „Die konsequente Ansprache der Kunden ist der Schlüssel. Das Warenangebot allein reicht nicht mehr zur Differenzierung“.
Der Druck der Onliner nimmt ebenfalls zu. Der Branchen-Report geht davon aus, dass der Marktanteil des Fachhandels bis 2025 nur noch bei 20 Prozent liegen wird.
Der Umsatz für GPK und Haushaltswaren ist 2017 im Vergleich zu 2012 und 2016 um drei Prozent gestiegen. Was das gesamte Marktvolumen betrifft, haben die Marketmedia24-Analysten einen leichten Rückgang festgestellt.
Im Rahmen der Studie wurde Anfang Mai erstmals auch eine Verbraucherbefragung durchgeführt. Obwohl die Ausgaben für GPK und Haushaltswaren stagnieren, sollen die Endverbraucher im Laufe des Jahres schon wieder deutlich mehr Geld für diese Produkte ausgeben. So lautet die Kurzfristprognose der Experten. Bis 2025 wird von einem Marktwachstum von elf Prozent ausgegangen.
Für 2016 zeigt die Studie eine leicht negative Umsatzentwicklung, was die Koch-/ Backgeschirre und Pfannen betrifft. Geschirre befinden sich das dritte Jahr in Folge im Aufwind. Auch im Hotel- und Gaststättenbereich lief es gut. Die Nachfrage nach hochwertigen Produkten erweist sich insgesamt als stabil.

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