Lectra
Privilegierte Partnerschaft mit der TU Dresden
Lectra, nach eigenen Angaben der weltweit führende Anbieter von integrierten Technologielösungen für Industrien, die formstabile oder flexible Materialien verarbeiten, geht eine Privilegierte Partnerschaft mit dem Institut für Textilmaschinen und Textile
Lectra, nach eigenen Angaben der weltweit führende Anbieter von integrierten Technologielösungen für Industrien, die formstabile oder flexible Materialien verarbeiten, geht eine Privilegierte Partnerschaft mit dem Institut für Textilmaschinen und Textile Hochleistungswerkstoffe (ITM) der TU Dresden ein. Für Lectra ist es weltweit eine der ersten Kooperationen dieser Art mit einer Universität, die sich intensiv mit technischen Anwendungen von textilen Strukturen beschäftigt. Beide Partner werden insbesondere von ihrer jeweiligen Arbeit mit virtuellen Softwarelösungen, die einen 3D Prototypen zur Darstellung aller Schritte von der Entwicklung bis zur Produktionsreife verwenden, profitieren. Die virtuelle Darstellung berücksichtigt dabei die spezifischen Eigenschaften von Textilien: Die Software DesignConcept beispielsweise ist speziell für den Automobilbereich sowie andere technische Marktsektoren und Anwendungen wie etwa Autositzbezüge, Autointerieur, Verpackungen oder Zelte aller Art, so genannte temporäre textile Bauten, konzipiert. "Modaris 3D Fit" hingegen ist an den Bedürfnissen der Bekleidungsindustrie ausgerichtet.
Rund 800 Ausbildungs-Partnerschaften mit Schulen und Universitäten weltweit unterhält Lectra derzeit, der Schwerpunkt lag bisher vor allem auf Modeschulen sowie Fachhochschulen und Universitäten im Umfeld der Bekleidungsindustrie. Ziel ist es, die Ausbildung von Studenten auf der Basis industrieller Standards zu fördern. "Wir haben zusammen mit dem ITM bereits diverse Forschungsprojekte in der Automobilindustrie erfolgreich umgesetzt. Die Zusammenarbeit zwischen diesem Institut und Lectra reicht bis in das Jahr 1998 zurück. Gerade realisieren Studenten des ITM mit unserer Softwarelösung "DesignConcept" ein Teilprojekt, dass die Simulation der Verformung dehnfähiger Textilien erforscht, so dass physische Prototypen von beispielsweise Autositzen signifikant von fünf auf einen reduziert werden können", erklärt Alexander Neuss, Geschäftsführer Lectra Deutschland, Osteuropa und GUS Staaten. "Wir von der TU Dresden übernehmen stets sehr gerne Forschungsprojekte aus der Industrie. Der Praxisbezug spornt die Studenten und Mitarbeiter zu Höchstleistungen an. Dank unserer Teilnahme am Lectra Education Programm können wir tiefgehende Erfahrungen in der Anwendung sammeln und bleiben auch seitens der Softwaretechnologie am Puls der Zeit. Dies befähigt uns, Innovationen und Trends bei Industrieprozessen aktiv mit zu gestalten und unsere Studenten praxisnah auszubilden. Und die Möglichkeit, mit den neuesten Softwarelösungen zu arbeiten, stellt für die Studenten eine große Motivation dar.", führen Prof. Sybille Krzywinski und Prof. Hartmut Rödel vom ITM weiter aus.
Die Privilegierte Partnerschaft im Lectra Education Programm beinhaltet eine starke Bindung sowohl von Seiten Lectras als auch vom Education Partner. Da neben dem kostenfreien Bereitstellen der Software und regelmäßigen Update-Schulungen für die Lehrer auch detaillierte Feedbacks und Erfahrungsaustausch Teil des Programms sind, können beide gegenseitigen Nutzen aus der Zusammenarbeit ziehen.

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