Der EVL betont, Preiserhöhungen seien unvermeidbar.

EVL

Preiserhöhungen sind unvermeidbar

In den vergangenen Monaten ist der Kurs des Euro im Vergleich zum US-Dollar dramatisch gefallen. Während er im April 2014 noch 1,38 US-Dollar lag, steht er aktuell bei 1,08 US-Dollar und könnte bis zum Sommer dieses Jahres auf 1,00 US-Dollar sinken. Das ist ein enormes Problem für die Mitglieder des Europäischen Verband Lifestyle (EVL), weil ein Großteil von ihnen sein Sortiment im europäischen und asiatischen Ausland produziert bzw. von dort importiert und mit US-Dollar einkauft.

Da zudem sowohl die Produktionskosten als auch der Aufwand der Bürokratie für den Import gestiegen sind, entstehen rein rechnerisch Mehrkosten in Höhe von 30 bis 35 Prozent. „Die bisher berechenbaren und stabilen Wechselkurse ermöglichen es den Lieferanten, die Preise stabil zu halten. Durch die neuen Wechselkurse werden im Sommer 2015 teils massive Preisanpassungen nicht mehr zu umgehen sein“, so der EVL. Einige Lieferanten haben ihre Händler bereits informiert.

„Damit kommt auch die Aufgabe auf den Handel zu, seinen Kunden zu erklären, warum ein Produkt zum Beispiel bisher 29 Euro kostete und jetzt womöglich 39 Euro kosten wird. Anders als bei Treibstoff sind Konsumenten nicht gezwungen, das jeweilige Produkt zu kaufen, welches besondere Herausforderungen an den Verkauf durch den Handel stellt. Diese Mitteilung soll dazu beitragen, die Umstände der anstehenden Preiserhöhungen transparenter zu machen, und es damit den Händlern zu ermöglichen, im Verbund mögliche kreative Ideen zu entwickeln, es dem Endkunden näher zu bringen", so der Verband.

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