Industrievereinigung Möbelzubehör

Preiserhöhungen notwendig

Die deutschen Möbelhersteller dürfen sich bei anstehenden Preisgesprächen mit der Zulieferindustrie "warm anziehen". Karl-Heinz Knoke, Geschäftsführer der Industrievereinigung Möbelzubehör (IVM), kündigte jedenfalls eine deutliche Verteuerung der Zuliefer-Produkte an: "Preisanhebungen von

Die deutschen Möbelhersteller dürfen sich bei anstehenden Preisgesprächen mit der Zulieferindustrie "warm anziehen". Karl-Heinz Knoke, Geschäftsführer der Industrievereinigung Möbelzubehör (IVM), kündigte jedenfalls eine deutliche Verteuerung der Zuliefer-Produkte an: "Preisanhebungen von durchschnittlich 4 – 8%, in Einzelfällen auch in zweistelliger Höhe dürften bei den anstehenden Jahresgesprächen mit der Möbel-Industrie nachdrücklich verhandelt werden."
Als Grund für diesen Schritt nannte er die "in dieser Höhe ungewöhnlichen Preissteigerungen auf allen Vormaterialmärkten." So wären in den vergangenen Wochen und Monaten die Preise z.B. für Stahl um 30%, für NE-Metalle zwischen 25 und 50% und für Verpackungsmaterialien um über 20% gestiegen. Diese Kostenbelastungen könnten von den Zulieferfirmen nicht mehr aufgefangen werden und müssten "unausweichlich" an den Markt weitergegeben werden.
Angesichts dieser Entwicklung sieht Knoke erste dunkle Wolken am Konjunkturhimmel aufziehen. Zumal – nach einem mit einem Umsatzplus von 5% recht gutem 1. Halbjahr – die sonst übliche Herbstbelebung nach der Sommerpause z.T. ausgeblieben ist. "Die Ordertätigkeit gerade der inländischen Kunden läßt nach", stellt Karl-Heinz Knoke fest.