Küchenindustrie
Preiserhöhungen in Sicht
Trotz der aufziehenden Krisenvisionen in der Weltwirtschaft verhalten sich die Umsätze der deutschen Küchenindustrie bislang positiv. Zwar rutschte der Juni um über 7 Prozent ab, doch sei dies laut VdDK-Geschäftsführer
Trotz der aufziehenden Krisenvisionen in der Weltwirtschaft verhalten sich die Umsätze der deutschen Küchenindustrie bislang positiv. Zwar rutschte der Juni um über 7 Prozent ab, doch sei dies laut VdDK-Geschäftsführer Dr. Lucas Heumann auf die Tatsache zurückzuführen, dass dem Monat drei Arbeitstage gegenüber dem Vorjahr fehlen. Alle sechs Monate des laufenden Jahres zusammengenommen, ergeben immerhin 5,31 Prozent Zuwachs. Diese Entwicklung verteilt sich auf den Inlandsumsatz mit 5,92 Prozent und auf das Ausland mit 4,3 Prozent Plus. Obwohl sich der Export abgesehen von einigen Ausnahmen wiederbelebt hat und die deutsche Industrie "unverändert die leistungsfähigste Küchenmöbelbranche weltweit" sei, bleiben die Rohstoffkosten ein Problem. Deshalb würden die Produzenten um eine Preissteigerung für ihre Küchen nicht umhin kommen, meint Heumann, ohne allerdings genaue Angaben zu machen. In den letzten Jahren fielen die Preiserhöhungen um 2-3 Prozent vergleichsweise moderat aus und konnten auch nicht konsequent durchgesetzt werden. In diesem Jahr stellt der Tarifabschluss per 1. November, der eine Lohnerhöhung von vier Prozent vorsieht, eine zusätzliche Belastung für die Industrie dar.

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