HDE

Präsident mahnt zu Verantwortung und Disziplin

Zu wieder mehr Disziplin bei der Einhaltung der Coronaregeln mahnt der Präsident des Handelsverbandes Deutschland (HDE), Josef Sanktjohanser. Grund sind die steigenden Corona-Infektionszahlen der vergangenen Tage. Es sei wichtig, die Gefahr einer zweiten Pandemiewelle zu minimieren, denn bei einem zweiten Lockdown seien viele Handelsunternehmen nicht mehr zu retten.

Nach derzeitiger HDE-Prognose beschert die Corona-Krise den Handelsunternehmen im Bereich der Nicht-Lebensmittel ein Umsatzminus in Höhe von 40 Mrd. Euro. Diese Einbußen könnten 50.000 Handelsstandorte in Deutschland die Existenz kosten.

"Wenn schon die erste Welle der Pandemie solch dramatische Folgen im Handel hervorruft, möchte ich mir eine zweite nicht vorstellen. Für viele Händler gäbe es bei erneuten Einschränkungen oder gar einer zweiten Phase des Lockdowns keine Chance mehr, der Insolvenz zu entgehen", erklärt Sanktjohanser. "Jetzt geht es darum, nicht nachzulassen. Es geht um die Gesundheit und das Leben vieler Mitbürgerinnen und Mitbürger – und um unternehmerische Existenzen im Handel, hinter denen viele Arbeitsplätze und ein hoher Wert für unsere Innenstädte stehen."

Diese Seite teilen