Die Bekanntheit der Marke Jysk liegt hierzulande schon bei 66 Prozent.

Jysk

Positives Fazit nach dem Rebranding

Seit dem 27. September 2021 heißt das Dänische Bettenlager auch in Deutschland Jysk. Grund genug für Country Manager Christian Schirmer, heute, sechs Monate später, ein Fazit zu ziehen. Und dieses fiel durchweg positiv aus. Die Bekanntheit der Marke Jysk steigt kontinuierlich. Diese liegt heute bereits bei 66 Prozent, bis zum Ende des Jahres sollen 80 Prozent erreicht werden – auch durch eine umfängliche „Booster-Kampagne“ auf allen Kanälen. In den ersten vier Wochen nach dem Rebranding, exakt vom 26. September bis 23. Oktober 2021, konnte der Umsatz, natürlich auch aufgrund der riesigen Marketingkampagne, um 20 Prozent gegenüber Vorjahr gesteigert werden. Im selben Zeitraum begrüßte das Einrichtungsunternehmen rund 2,4 Millionen Kunden (+13%).

„Das Rebranding von Dänisches Bettenlager zu Jysk ist nicht nur ein Namenswechsel, sondern Teil einer umfassenden Transformation in vielen Bereichen, denn das Unternehmen ist längst mehr als ein ,Bettenlager‘. Jysk ist ein globaler Anbieter für ,Scandinavian Sleeping & Living‘, so Christian Schirmer. „Es galt also, den mit über 960 Stores größten Ländermarkt der weltweit über 3.150 Stores umfassenden Jysk-Gruppe vollumfänglich und Schritt für Schritt bei Kund:innen wie auch Mitarbeiter:innen gleichermaßen neu zu positionieren. Und das ist uns mit unserer Strategie gelungen. Wir sind auf einem sehr guten Weg, das große Ziel zu erreichen, die Marke Jysk und unser Angebot von ,Scandinavian Sleeping & Living‘ in Deutschland fest zu verankern.“ Im Zuge des Change wurden über 40 Prozent des Sortiments ausgetauscht. Um die Kund:innen noch mehr zu inspirieren wurden zudem auch neue Warengruppen wie Bad- und Tischkultur eingeführt.

Immer im Fokus bei allen Aspekten der Transformation: die konsequente Verzahnung des Omni-Channel-Konzepts aus Stores, Online-Shop und Business-to-Business (B2B). Der Onlineshop bekam jüngst ein Upgrade. Auch dieser soll mehr Lust aufs Einrichten machen, der Preis nicht mehr allein im Vordergrund stehen. Doch Christian Schirmer glaubt auch daran, dass auch die Stores künftig eine hohe Relevanz haben werden. Nach wie vor lautet das Ziel, die Anzahl von derzeit rund 960 Standorten mittelfristig auf 1.150 zu erhöhen. Bundesweit soll jeder innerhalb von 20 Minuten eine Jysk-Filiale erreichen können.

300 Shops, das heißt rund ein Drittel, sind bereits auf das neue Store-Konzept umgebaut. Bis Ende 2024 soll das gesamte Filialnetz soweit sein. Dabei hat der optimale Markt eine Fläche von 950 qm und bietet zusätzlich ein Lager mit 250 qm.

„Das damit verbundene Trading-up unseres Markenauftritts ist ein großer Schritt in eine Zukunft, die wir weiter erfolgreich gestalten wollen“, betont Schirmer. „Dabei ist die Transformation kein Sprint, sondern als Marathon angelegt. Im nächsten Schritt werden wir mit einem intern ,Grow Jysk‘ genannten Projekt das Momentum und die Dynamik unserer derzeitigen Entwicklung nutzen, um Jysk konsequent weiterzuentwickeln.“

Im letzten Geschäftsjahr (bis 31. August 2021) musste Jysk allerdings hierzulande einen Dämpfer hinnehmen, vor allem aufgrund der langen Schließungen wegen der Pandemie. Der Deutschland-Umsatz lag 2020/21 bei 979 Mio. Euro und damit 13 Prozent unter Vorjahr.

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